Nack-Selfies
Geri Müller und seine Ex-Chatpartnerin: Kommts doch noch zu einer Einigung?

Weil sie Gespräche mit Geri Müller aufgezeichnet hatte, wurde die Ex-Chatpartnerin des Grünen-Politikers angezeigt. Unter anderem auch wegen Nötigung. Doch möglicherweise finden sich die beiden Protagonisten der Nacktselfie-Affäre aussergerichtlich.

Drucken
Teilen
Geri Müller und Chatpartnerin.png

Geri Müller und Chatpartnerin.png

AZ

Der Streit des Nationalrats und Badener Stadtammanns Geri Müller mit seiner ehemaligen Chatpartnerin könnte gütlich beigelegt werden. Jedenfalls unterhalten sich die Anwälte des Politikers und der 33-jährigen Frau über einen aussergerichtlichen Vergleich. Müller müsste dafür seine Anzeige zurückziehen und eine Desinteresse-Erklärung abgeben, damit die im Raum stehenden Offizialdelikte nicht weiterverfolgt werden.

Die Beschuldigte sagte der "NZZ am Sonntag", Müllers Anwalt Andreas Meili habe mit ihrem Verteidiger über eine Einigung gesprochen und die Voraussetzungen diskutiert. Meili bestätigte auf Anfrage: "Ich schliesse diese Möglichkeit nicht aus." Vorher fordere er jedoch komplette Akteneinsicht. Diese hat ihm die zuständige Staatsanwältin bisher nicht gewährt, weil sie selber zuerst die Übersicht über die Handydaten der früheren Chatpartnerin Müllers gewinnen will.

Geri Müllers Ex-Chatpartnerin hat eine Anzeige am Hals wegen Ehrverletzung, unerlaubter Aufnahme von Gesprächen und Nötigung.

Inzwischen gibt es auch Widersprüche in der Darstellung der Kontake zwischen Geri Müller und der Polizei, was die Frage des ominösen Polizeieinsatzes angeht. Stadtpolizei Baden und Kapo Aargau dementieren jedenfalls Aussagen von Müllers Anwalt Andreas Meili, wie «Schweiz am Sonntag» berichtet.

Geri Müller (l.) mit seinem Anwalt. (Auftritt 2014)
22 Bilder
Geri Müller stellt sich in Zürich der Presse – und alle Medien kommen.
Geri Müller tritt an der Medienkonferenz auf.
Rund 50 Journalisten sind vor Ort.
Geri Müller geht in die Brasserie Lipp.
Der Medientross im Spiegel der Brasserie Lipp.
Geri Müller nimmt Stellung zur Selfie-Affäre
Geri Müller nimmt vor den Medien Stellung zur Selfie-Affäre
Viele Journalisten verfolgen den Auftritt von Geri Müller
Müller entschuldigt sich bei allen, die er enttäuscht und verletzt hat
Geri Müller vor der Brasserie Lipp in Zürich.
Geri Müller mit seinem Anwalt Meili
Geri Müller stellt sich in Zürich der Presse – und alle Medien kommen.

Geri Müller (l.) mit seinem Anwalt. (Auftritt 2014)

Keystone