Spreitenbach

Geschäftsjahr gut gestartet – Unternehmen im Limmattal sind gut positioniert

Gemeindeammann Valentin Schmid stellt den Gästen die Entwicklung der Gemeinde vor. Emanuel Freudiger

Gemeindeammann Valentin Schmid stellt den Gästen die Entwicklung der Gemeinde vor. Emanuel Freudiger

Am Industrie- und Gewerbeapéro der Gemeinde gaben sich alle Unternehmer sehr zuversichtlich.

Östlich des Tivoli, in Richtung Dietikon, liegen die grossen Baulandreserven von Spreitenbach. In diesem Gebiet sind einige Gebäude im Bau für andere Areale laufen Planungsverfahren. «Sie sehen also, in Spreitenbach ist einiges im Gange», sagte Gemeindeammann Valentin Schmid zu den rund 100 Gästen am Empfang für Industrie und Gewerbe. Die rund 550 Unternehmen in Spreitenbach bieten über 6620 Stellen und beschäftigen rund 7730 Personen.

Am Anlass der Gemeinde zeigten sich die Unternehmen sehr zufrieden mit dem Geschäftsgang in den ersten Wochen des neuen Jahres. Dies galt sowohl für die Gewerbetreibenden, die mehr auf den lokalen Markt ausgerichtet sind wie auch für die grossen Unternehmen mit nationaler und internationaler Kundschaft. Die Vertreter internationaler Konzerne sprachen von einer deutlichen Belebung der Wirtschaft im Ausland.

Einhellig waren sie auch der Meinung, dass die europäischen Staaten endlich ihre Schuldenprobleme in den Griff bekommen sollten. Dies dürfte den Euro stärken, wovon die schweizerische Exportindustrie profitieren würde, sagten mehrere Unternehmer.

Mit Blick auf die Projekte in der Gemeinde erwähnte Schmid besonders «unser Baugespann». Seit rund zwei Jahren dominieren die Profile für das Wohn- und Geschäftszentrum (Handels- und Gewerbezone Ost, HGO) die Skyline der Gemeinde. Doch noch ist der Bau durch die Eingabe des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) blockiert. Dieser hatte eine Umweltverträglichkeitsprüfung nicht nur für das HGO, sondern auch für das Tivoli, das Shoppi, den Limmatpark und die Umwelt-Arena verlangt.

Das kantonale Baudepartement hat dem VCS teilweise recht gegeben. «Für den Gemeinderat unverständlich, handelt es ich beim HGO doch um ein Musterprojekt der Nachhaltigkeit», sagte Schmid. Die Migros als Bauherrin hat das Verfahren ans Bundesverwaltungsgericht weiter gezogen.

Als weitere Bereiche, für die die Planung bereits weiter fortgeschritten, erwähnte Schmid die Areale Zentrumsüberbauung sowie Grabäcker und Kreuzäcker. Sie alle liegen im Bereich der künftigen Limmattalbahn. «200 Einsprachen sind während der Projektauflage der Linienführung eingegangen», teilte Schmid mit. Momentan werden sie bearbeitet.

Gemeinderat empfängt Vertreter aus Industrie und Gewerbe

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