Ihre Planung für eine erfolgreiche Zukunft des Gebäudes ist derweil weiterhin voll im Gange. «Es soll der Erhalt der Beiz im Erdgeschoss sowie des Kultursaals aus dem Jahr 1910 im Obergeschoss sichergestellt werden, in den Dachgeschossen sind zwei Wohnungen vorgesehen», sagte Genossenschafter Reto Wäger vergangene Woche.

Diesbezüglich würden Gespräche mit dem Gemeinderat laufen – Thema sei eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde am geplanten Sanierungs- und Betriebsprojekt.

Gemeindeammann Robert Müller bestätigt, dass Verhandlungen mit den Genossenschaftern im Gang sind; der Gemeinderat habe ihnen sogar bereits eine konkrete Beitragssumme unterbreitet. Details für eine Vereinbarung seien aber noch nicht klar.

An der Sommergemeindeversammlung gibt es denn auch kein Traktandum zum Weissen Wind. Robert Müller stellt jedoch einen Beitrag in Aussicht, welcher sich «am finanziell Machbaren der Gemeinde Freienwil» orientiert: «Der Gemeinderat hofft, den Stimmbürgern an der Wintergemeindeversammlung einen Beitrag für die Renovation des ‹Weissen Windes› unterbreiten zu können.»

Denn beim Gasthof handle es sich zweifelsohne um ein kulturhistorisch äusserst wichtiges Gebäude. «Den langfristigen Erhalt des ‹Weissen Windes› sicherzustellen, haben wir als eines der Legislaturziele definiert», sagt Robert Müller. (PKR)