Baden

Glück im Unglück: Polizisten retten Entenküken aus einer misslichen Lage

Sieben Entlein sind am Mittwochnachmittag im Badener Meierhof-Quartier in das Auffangbecken des Stadtbachs gefallen, aus dem sie aus eigener Kraft nicht mehr herauskamen. Sechs gerieten gar in einen unterirdischen Kanal.

Durch das laute Quaken der Entenmutter, die sich mit zwei weiteren Küken etwas oberhalb des Baches befand, wurde ein Passant auf die missliche Lage der Kleinen aufmerksam. Er benachrichtigte die Stadtpolizei Baden.

Die beiden ausgerückten Polizisten konnten ein Entlein aus dem Becken fischen, die sechs anderen waren bereits in den Kanal geraten, der das Wasser unterirdisch bis zur Limmat leitet.

Über einen Schacht stiegen die Polizisten zum Kanal hinunter: «Eines der Entlein konnten wir dort auf Anhieb erwischen und mit dem bereits geretteten Küken zur Mutter zurückbringen», erzählt Polizist Jeremias Zimmerli. «Die anderen fünf Enten kämpften sich zu uns durch, indem sie am Rand des Rohres entlang watschelten.»

Zum Glück sei der Wasserstand nicht hoch gewesen. «Die starke Strömung hätte die Entlein aber ertränken können.» Und wären sie lebend in die Limmat gespült worden, würden sie ihre Mutter kaum mehr wieder finden.

Nach einer halbstündigen Rettungsaktion brachten die Polizisten die Entenküken wieder zum Dättwiler Weiher, wo ihre Mutter bereits auf sie wartete. «Die Entenmutter hörte ihre Kleinen schon von Weitem und schwamm über den ganzen Weiher auf uns zu», sagt Zimmerli. Wiedervereint schwamm die ganze Entenfamilie davon.

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