152 Stimmberechtigte fanden sich am Donnerstagabend in der Mehrzweckhalle Brühl ein. Die Anwesenden stimmten zum einen der Revision des Bestattungs- und Friedhofsreglements (BFR), dem Zusatzkredit von 170 000 Franken für die Fortführung der BNO-Revision sowie der Teilzonenänderung Limmatspitz (BAG-Areal) zu. Zum anderen genehmigte die Wintergmeind das Budget 2017, das eine Erhöhung des Steuerfusses um 5 Prozentpunkte auf 108 Prozent beinhaltet. Nötig ist dies, weil unter anderem die Ausgaben der Gemeinde in einem Masse ansteigen, die nicht mit den aktuellen Steuereinnahmen oder nicht mit zusätzlichen Sparmassnahmen wettgemacht werden können.

Als einziges Geschäft abgelehnt wurde der Kreditantrag von 3,3 Mio. Franken für den Ersatz der Werkleitungen Land- und Vogelsangstrasse. Das Projekt steht im Zusammenhang mit der Gesamtsanierung der Landstrasse für 11 Mio. Franken, die gemeinsam mit dem Kanton erarbeitet wurde. Der Kredit wurde unter anderem abgelehnt, weil die Gmeind noch Optimierungen am Projekt will. Für das weitere Vorgehen wird die Gemeinde nun mit dem Kanton an einen Tisch sitzen.

Weil das Quorum nicht erreicht wurde, unterliegen sämtliche Beschlüsse dem fakultativen Referendum.

(az)