Oberrohrdorf
Gmeind winkt alle Anträge durch

Die Stimmberechtigten genehmigten sämtliche Anträge des Gemeinderats - darunter auch die Geminderatsbesoldung für die Amtsperiode 2018/2021.

Merken
Drucken
Teilen
Die Gemeindeversammlung von Oberrohrdorf fand unter freiem Himmel beim "Hinterbächli" statt.

Die Gemeindeversammlung von Oberrohrdorf fand unter freiem Himmel beim "Hinterbächli" statt.

Carla Stampfli

121 Stimmbürger trafen sich am Dienstagabend zur Gemeindeversammlung in der Schulanlage Hinterbächli ein.

Unter freiem Himmel stimmten sie nicht nur der Rechnung 2016 zu, sondern auch dem Bruttokredit in Höhe von 1,23 Millionen Franken für die Sanierung der Bachleitung „Oberzelgbach“ im Abschnitt Bergstrasse-Hinterbächlistrasse, für die Erneuerung der Wasser- und Schmutzwasserleitungen sowie für die Strassensanierung im gesamten Abschnitt der Zelglistrasse.

Weiter genehmigten die Anwesenden den Bruttokredit von 1,97 Millionen Franken für die energetische Sanierung des Schulhauses Hinterbächli. Dabei merkte Gemeinderätin Monika Locher (CVP) an, dass sich der Gemeinderat aus Kostengründen entschieden hat, die Sanierung in zwei Etappen durchzuführen: Erst werden Fassade, Fenster, Storen und Dach erneuert, danach der Innenbereich. Für letztere Etappe sei mit Kosten von rund 1,3 Millionen zu rechnen, sagte Locher. Der entsprechende Baukredit soll der Gmeind im Juni 2018 vorgelegt werden.

Zugestimmt wurde auch dem zweiten Zusatzkredit für die Gesamtrevision der Bau- und Nutzungsordnung in Höhe von 75‘000 Franken. Gemeinderätin Locher begründete dies mit den Rahmenbedingungen, die sich als Folge der Gesamtrevision des Raumplanungsgesetzes verändert hätten. „Zudem stellen Bund und Kanton verschärfte und zusätzliche Forderungen an kommunale Planungen.“

Ausserdem wird auf die neue Amtsperiode 2018/2021 die Besoldung der Exekutive erhöht: Die Gmeind genehmigte, dass der Gemeindeammann neu mit 48'000 Franken (bisher: 42'084) entlöhnt wird. Der Vizeammann wird künftig neu 28'000 Franken (27'054) erhalten, die Gemeinderäte werden mit je neu 25'000 Franken (24'048) entschädigt. (ces)