Der Zeitpunkt ist insofern offen, weil die Finanzkommission an der Einwohnerratssitzung beantragen wird, das Geschäft sei an den Stadtrat zurückzuweisen. Die Finanzkommission möchte sich ein breit abgestütztes Urteil über die Bonität der Privatfirma bilden können, was aufgrund der ihr zur Verfügung gestellten Unterlagen nicht möglich sei, erklärt Mark Füllemann (FDP).

Ausserdem sei die Abfassung des Vertrages verbesserungsfähig. Es gehe hier nicht um Ja oder Nein zum Darlehens-Antrag, sagt Füllemann. Daniel Glanzmann (SVP) doppelt nach: «Der Stadtrat soll die wirtschaftliche Situation der GoEasy seriös prüfen. Dies geschah bis jetzt offensichtlich nicht.»

«Unsere Fraktion wird dem Geschäft zustimmen», sagt Martin Groves (SP). Er sieht es von einer andern Seite: «Wir erkennen den Bedarf an einer wettkampftauglichen Dreifachhalle.» Er weist auf das kürzlich verabschiedete Sportleitbild hin, in dem die regionale Zusammenarbeit betreffend Sportanlagen betont werde.

Seitens des Stadtrats wehrt man sich gegen den Vorwurf mangelnder Prüfung. «Uns standen beim Entscheid, dieses Darlehen dem Einwohnerrat zu beantragen, dieselben Zahlen und Unterlagen zur Verfügung, wie sie Kanton und Bund für ihre Entscheide vor sich hatten», sagt die zuständige Stadträtin Ruth Müri.