Handball

Grandiose erste Halbzeit, dann fahrlässig nachgelassen

Der STV Baden der Saison 2019/2020, hintere Reihe: Romina Bernasconi (Physio), Fabienne Betz (Physio), Andrea Belser (Physio), Patrick Schweizer, Jonathan Knecht, Ramon Schweizer, Seppi Zuber, Ilan Baumann, Pascal Bühler Philipp Wildi, Adi Lehner (Sportchef). Vordere Reihe: Urs Fischer (Eventchef), Jürg Kappeler (Geschäftsführer), Andreas Heyme, Francesco Biffiger, Marco Wyss, Michael Schoch, Noah Gautschi, Fabian Schmid, Malvin Patzack, Björn Navarin (Trainer), Detlef Brose (Sponsor, CEO Grand CasinoBaden),Adrian Schoop (Sponsor, Schoop Gruppe), Beat Lehmann (Sponsor, Marketingleiter Grand Casino Baden). Bild: zvg (Baden, 22. Juli 2019)

Der STV Baden der Saison 2019/2020, hintere Reihe: Romina Bernasconi (Physio), Fabienne Betz (Physio), Andrea Belser (Physio), Patrick Schweizer, Jonathan Knecht, Ramon Schweizer, Seppi Zuber, Ilan Baumann, Pascal Bühler Philipp Wildi, Adi Lehner (Sportchef). Vordere Reihe: Urs Fischer (Eventchef), Jürg Kappeler (Geschäftsführer), Andreas Heyme, Francesco Biffiger, Marco Wyss, Michael Schoch, Noah Gautschi, Fabian Schmid, Malvin Patzack, Björn Navarin (Trainer), Detlef Brose (Sponsor, CEO Grand CasinoBaden),Adrian Schoop (Sponsor, Schoop Gruppe), Beat Lehmann (Sponsor, Marketingleiter Grand Casino Baden). Bild: zvg (Baden, 22. Juli 2019)

Die Handballer des STV Baden gewinnen ihr erstes NLB-Meisterschaftsspiel gegen Steffisburg problemlos mit 27:22. Dennoch war man in Reihen des STV am Ende nicht wirklich zufrieden, wie sich das Spiel entwickelt hatte.

Wenn man nach knapp sechs Minuten das erste Tor erhält, aber bereits drei geschossen hat, erst nach über 13 Minuten das zweite «einstecken» muss, aber bereits sieben erzielt hat, ja, dann hat man sehr viel richtig gemacht.

Eine sehr gute Verteidigung, ein ungemein starker Torhüter Wyss (45% gehaltene Bälle) zwischen den Pfosten und eine im Angriff sehr gut funktionierende Sechs machten die erste Halbzeit zu einem Genuss! Die Steffisburger mussten schon recht bald einsehen, dass die Verteidigung des STV Baden gut steht, dass man nicht mit vielen Chancen rechnen kann, denn dahinter stand Marco Wyss, der zu den zwei abgewehrten Penaltys (von drei) zusätzlich noch neun Paraden zeigte! Daher erstaunt das Halbzeitresultat von 14:5 überhaupt nicht, denn es zeigte die Stärkeverhältnisse schonungslos auf.

Was so schön begonnen hatte, wurde, je länger das Spiel dauerte, durch viele Fehler und Fehlschüsse fast noch zu einem Fiasko! 19:11 nach 40 Minuten, 24:16 nach 50 Minuten – gut damit kann man leben. Aber dann, die letzten zehn Minuten – Stillstand! Die letzten zehn Minuten gewannen die Berner mit 7:3 Toren, Schlussstand 27:22 für das Heimteam!

Der STV Baden tut gut daran, dieses Spiel zu analysieren um herauszufinden, weshalb der Faden in einem klar überlegen geführten Spiel so plötzlich reissen kann? Das Team war nicht zu vergleichen mit dem Team der 1. Halbzeit. Kein Power, kein Zug aufs Tor, hinten fasste man gleich sechs Zweiminutenstrafen, welche alle zustande kamen, weil man zu spät war, weil man nicht mehr als Team verteidigte. Das «warum» sollte sich jeder involvierte Spieler überlegen, denn diese Nachlässigkeiten könnten bestraft werden. Man hätte dieses Spiel hoch gewinnen können, wenn man so weiter gespielt hätte, wie man das Spiel in der 1. Halbzeit begonnen hat. Das Ende des Spieles bleibt in den Köpfen, das Gute vom Beginn sollte aber in das nächste Spiel übernommen werden.

Bereits am nächsten Samstag folgt das nächste Heimspiel. Gegner ist dann das Team aus Birsfelden, welches das erste Spiel gegen die Espoirs aus Schaffhausen mit 26:15 für sich entscheiden konnte. Sicherlich ein erster Gradmesser, der viele Zuschauer verdient, die den Formstand der beiden Teams verfolgen wollen. Das Spiel wird um 18 Uhr in der Aue in Baden angepfiffen.

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