Über sämtliche Steuerarten gesehen, sind der Gemeinde Wettingen 2013 59,3 Millionen Franken zugeflossen. Das Budgetziel von 60,5 Millionen Franken wurde um rund 1,2 Millionen Franken oder 2 Prozent nicht erreicht, wie die Gemeinde Wettingen mitteilt. Verglichen mit dem Steuerjahr 2012 hat die Gemeinde rund 4,3 Millionen Franken mehr eingenommen. «Dabei ist die Steuerfusserhöhung von 3 Prozentpunkten ab dem Steuerjahr 2013 berücksichtigt», sagt Gemeindeammann Markus Dieth. Sie hat der Gemeinde rund 1,7 Millionen Franken gebracht.

2 Millionen weniger als erwartet

An Einkommens- und Vermögenssteuern hat die Gemeinde 51,2 Millionen Franken eingenommen. Das sind rund 2 Millionen Franken oder 3,7 Prozent weniger als budgetiert. Gegenüber 2012 sind die Einkommens- und Vermögenssteuern nahezu unverändert geblieben. Der von Ökonomen für 2013 prognostizierte Ertragszuwachs ist ausgeblieben. Dies, obwohl der Veranlagungsstand gegenüber 2012 um rund 10 Prozent verbessert werden konnte.

Die Entwicklung hat sich bereits im Frühjahr 2013 abgezeichnet. Darauf hat der Gemeinderat die Basiswerte für das Budget 2014 und für den Finanzplan 2013 bis 2017 angepasst. Die Erträge aus Quellensteuern sind mit 1,8 Millionen Franken rund 100'000 Franken höher als 2012. Sie liegen aber rund 200'000 Franken unter dem Budget 2013.

Positives Signal aus der Wirtschaft

An Aktiensteuern sind der Gemeindekasse mehr als 4 Millionen Franken zugeflossen. Dies entspricht gegenüber 2012 einer Zunahme von rund 1,3 Millionen Franken.

Verglichen mit dem Steuerabschluss 2012 haben die Erträge aus Nachsteuern, Bussen, Grundstückgewinnsteuern sowie Erbschafts- und Schenkungssteuern gesamthaft um rund 800 000 Franken oder über 50 Prozent zugenommen. Gegenüber dem Budget 2013 weist der Steuerabschluss einen Mehrertrag von rund 900 000 Franken aus, was rund 65 Prozent entspricht. Diese Steuerarten sind schwierig zu budgetieren, da es kaum verlässliche Indikatoren gibt.

Aufgrund einiger ausserordentlicher Fälle erreichen die Grundstückgewinnsteuern mit 1,3 Millionen Franken mehr das Doppelte der budgetierten 600'000 Franken. Bei bei den Erbschafts- und Schenkungssteuern liegen die Einnahmen mit rund 700 000 Franken ebenfalls über den budgetierten 400'000 Franken.