Bis dahin ist sie ab Einmündung Haselstrasse bis zum Schlossbergtunnel für jeglichen Verkehr gesperrt.

Die Sanierung der Bruggerstrasse ist gezielt so in Etappen unterteilt worden, dass Sperrungen in der verkehrsarmen Sommerzeit und der Belagseinbau an einem Wochenende in den Ferien erfolgen können.

Kleines Zeitfenster, grosser Aufwand

Für die grossen Mengen an Strassenbaumaterial, die umgeschlagen werden, ist das Zeitfenster sehr eng. In der Nacht von Freitag auf Samstag werden zuerst rund 17 Zentimeter des alten Strassenbelages abgetragen. Rund 17 Tonnen Material werden die 40 im Einsatz stehenden Lastwagen abtransportieren. Der alte Belag wird durch einen 28 Zentimeter dicken, neuen Belag ersetzt. Zuerst wird die Fundationsschicht verstärkt. Vom Belag werden am kommenden Wochenende nur die Trag- und die Binderschicht eingebaut.

«Es braucht auch eine provisorische Markierung», sagt Peter Plüss, Bauführer der Granella AG. Der Deckbelag folgt eine Woche später. Etwa 50 Arbeiter werden im Schichtbetrieb im Einsatz stehen. Sechs Einbaumaschinen und ebenso viele Walzen werden dafür sorgen, dass die Arbeiten vor Montagmorgen beendet sind. Die Granella-Truppe wird von einem Einbau-Zug der Umbricht AG unterstützt. «Wir helfen einander öfters aus», so Plüss.

Rund 14 Verkehrsleiter haben dafür zu sorgen, dass der Verkehr während dieser Arbeiten reibungslos umgeleitet wird. Auch am folgenden Wochenende werden sie im Einsatz stehen, wenn in einer zweiten Etappe der Deckbelag eingebaut und die Markierung aufgemalt wird. Zwischen den Wochenenden wird es in der Nacht zu Behinderungen kommen, wenn die Signalisationsmasten aufgestellt werden. Für den Einbau des Deckbelags muss das Wetter trocken sein. «Idealerweise erfolgt am Samstag der Belagseinbau, am Sonntag die Markierung, dann kann es austrocknen», sagt Peter Plüss.