Heitersberg
Grünliberale Rohrdorferberg finden Windkraftwerk-Projekt gut

Soll auf dem Heitersberg ein Windkraftwerk entstehen? Befürworter und Gegner kämpfen für oder gegen das Projekt. Die Grünliberalen Rohrdorferberg unterstützen das Projekt. Zumindest solage es keine staatlichen Subventionen benötigt.

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Fotomontage der Windenergieanlage auf dem Heitersberg.

Fotomontage der Windenergieanlage auf dem Heitersberg.

Limmattaler Zeitung

Auf Initiative der Gründliberalen Rohrdorferberg wurden in Niederrohrdorf zwei Informationsveranstaltungen zum Windkraftwerk auf dem Heitersberg durchgeführt. Sowohl Initianten als auch Gegner des Projekts kamen zu Wort.

Die Grünliberalen kommen zum Schluss, dass «Windkraftwerk auf dem Heitersberg ein Projekt ist, welches weiter zu verfolgen ist», teilt die Partei am Montag mit.

Unterschiedliche Resultate

Zwar sind sich die Grünliberalen einig, dass die zentrale Grundlage für ein Windkraftwerk noch nicht geklärt sei. «Und zwar die Frage ob der Wind auf dem Heitersberg genügend stark und ausdauernd ist, damit der Betrieb eines solchen Kraftwerks wirtschaftlich Sinn macht». Die beiden Messungen, die bisher durchgeführt wurden, hätten zu unterschiedlichen Resultaten geführt.

Auch sei nicht klar, ob Investoren für das privat finanzierte Windrad gefunden werden könnten. Es könne deshalb davon ausgegangen werden, dass das Windrad nur gebaut werden könne, wenn auch Investoren gefunden werden könnten, schreiben die Grünliberalen Rohrdorferberg weiter.

Kein Schaden für die Umwelt

«Die Grünliberalen sehen hinter dem Projekt Vorteile für den Forschungs- und Energie-Kanton Aargau». Mit diesem Pionierprojekt könne wichtige Forschungsarbeit in der Windtechnologie getätigt werden.

Das Projekt sei sehr schnell realisierbar. Ausserdem könne das Windrad nach der 20- bis 30-jährigen Lebenszeit wieder abgebaut werden, ohne die Umwelt nachhaltig zu schädigen.

Windräder seien in der Schweiz nicht ausschlaggebend für eine Energiezukunft ohne Atomkraftwerke. Die Grünliberalen kommen denn auch zum Schluss: «Sollte sich herausstellen, dass das Windkraftwerk auf dem Heitersberg nur mit staatlichen Subventionen überleben kann, ist dieses Projekt aus unserer Sicht nicht unterstützungsswürdig.» Es gäbe Alternativen, bei welchen Zuschüsse mehr Sinn machen würden. (ldu)