Baden
Hahn im Korb am Fantoche spielt eine wichtige Rolle bei der Organisation

Die Vorbereitungen für das Fantoche laufen auf Hochtouren. Mit von der Partie ist auch der 31-jährige Gianluca Trifilo, ein Student der «F+F Schule für Kunst und Mediendesign». Zum ersten Mal übernimmt er die Aufgaben des Location Managers.

Dennis Kolcava
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Das Aufhängen der Plakate ist Gianluca Trifilo Verantwortung. DKO

Das Aufhängen der Plakate ist Gianluca Trifilo Verantwortung. DKO

Dennis Kolcava

Die Vorbereitungen für das Animationsfilmfestival Fantoche laufen auf Hochtouren. Mit von der Partie ist auch der 31-jährige Gianluca Trifilo, ein Student der «F+F Schule für Kunst und Mediendesign». Zum ersten Mal übernimmt er die Aufgaben des Location Managers. «Bei Sitzungen bin ich der Hahn im Korb», erklärt Trifilo. Viele der Hauptverantwortlichen beim Fantoche seien Frauen.

«Ich verrichte viel physische Arbeit. Als Location Manager muss man anpacken können», beschreibt er seinen Beruf, den er für ein halbes Jahr ausübt. Die ersten Arbeitswochen seien nicht intensiv, dafür müsse er jetzt bis zu 14 Stunden am Tag arbeiten. In seinen Verantwortlichkeitsbereich fallen viele verschiedene Tätigkeiten. Die meisten Aktivitäten hängen mit der Bereitstellung der Infrastruktur für das Fantoche-Festival zusammen. «Wichtig sind Transporte technischer Apparate – diese müssen fristgerecht am richtigen Ort sein», erzählt Trifilo, «auch das Aufhängen der Fantoche-Fahnen und Plakate organisiere ich.» Des Weiteren kümmert sich der Badener um das Aufstellen und Herrichten von Bühnen.

Zur Hand geht ihm eine Handvoll der rund 150 freiwilligen Helfer des Animationsfilmfestivals. Diese arbeiten gegen Bezahlung in Form von Gratiseintritten und Fantoche-Accessoires . «Die Helfer sind alle vom Animationsfilm begeistert und mit Herzblut dabei», meint Trifilo, «auch ich bin fasziniert von diesen Trickfilmen – wenn Tausende Einzelaufnahmen verschmelzen, und als Film zu leben beginnen», schwärmt er.

Auch Trifilo begann seine Karriere beim Fantoche als Freiwilliger. Der Badener sagt, die grösste Herausforderung sei es, erfinderisch zu sein, wenn etwas, das man braucht, fehlt.

So musste sich das Fantoche Team dieses Jahr aufgrund der Wahlen lediglich mit 14 – anstatt der üblichen 28 – Plakatständern der Stadt Baden zufrieden geben. Trotzdem habe das Team Rückmeldungen erhalten, wonach der Werbeauftritt des Fantoche den Anwohnern zu bunt sei.

«Kleinigkeiten, die schiefgehen, halten einem auf Trab, wenn das Festival losgeht», sagt Trifilo. Zum Filmeschauen reicht die Zeit dann aber trotzdem. Einen persönlichen Höhepunkt der kommenden Woche will er nicht nennen. Wenn es um Filme geht, ist Gianluca Trifilo offen für alles.

Fantoche, 11. Internationales Festival für Animationsfilm Di 3.9.- So, 8.9. Infos: www.fantoche.ch