Handball
Fünfte Niederlage in Folge: Städtli 1 Baden ist immer noch in der Krise

Die Handballer schaffen es in Winterthur nicht, ihre Negativserie zu beenden. Sie verlieren 30:29.

Franco Bassani
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Amer Zildzic erzielt die meisten Badener Tore, kann die Niederlage der Stadtturner aber auch nicht abwenden.

Amer Zildzic erzielt die meisten Badener Tore, kann die Niederlage der Stadtturner aber auch nicht abwenden.

Archivbild: zvg/Daniel Küttel

Typischerweise zeichnen sich Spiele gegen QHL-Farmteams durch ein hohes Tempo und viele Tore aus. Nicht so die Samstagspartie in der gähnend leeren AXA-Arena Winterthur. Beide Teams taten sich schwer, ins Spiel zu finden.

Winterthur, das mit drei QHL-Spielern im Kader angetreten war, erwischte den besseren Start, legte vor und lag bald vier Treffer vorn. Baden leistete sich viele technische und Abschluss-Fehler, bis es doch noch zu einer regelmässigeren Torproduktion fand.

In der Folge entwickelte sich eine enge Partie mit vielen Einzelaktionen, häufigen Unterbrüchen und wenig Spielfluss, in die SG Pfadi/Yellow Espoirs und der STV Bad ihre Qualitäten nur phasenweise aufblitzen liessen.

Fünf Minuten vor Ende schienen die Espoirs schliesslich vorentscheidend davongezogen zu sein. Den kapitalen Fünftorevorsprung vermochten sie aber nicht über die Zeit zu spielen, was Städtli in der letzten Aktion der Partie tatsächlich noch die Möglichkeit zum Ausgleich eröffnete.

Wer befürchtete, dass daraus nichts werden sollte, lag leider richtig. Das Spiel endete mit 30:29. Was zur fünften Niederlage in Folge – vier davon mit einem Tor Unterschied – führte.

Städtli steckt weiterhin in der Krise und steht nun vor dem kommenden Aargauer Derby mit dem Tabellennachbarn Möhlin erst recht unter Druck.

Am 22. April können die Stadtturner zu Hause in der Aue hoffentlich auf ein ebenso zahlreiches wie lautstarkes Publikum zählen – und diese Power in den überfälligen Befreiungsschlag ummünzen.