Regionales Pflegeheim Baden
Heimleitung hat Gesuch für Video-Überwachung eingereicht

Die Heimleitung des Regionalen Pflegeheims Baden (RPB) macht Ernst mit der Videoüberwachung. Sie hat beim Kanton nun offiziell ein Gesuch für die Installation und den Betriebe einer Kameras eingereicht. Der Kanton klärt das nun ab.

Marc Reinhard
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Aargauer Zeitung

Das RPB rechnet bereits fest mit der Erlaubnis, künftig Überwachungskameras laufen lassen zu dürfen. Das sagt Marc Pfirter, der Direktor des Regionalen Pflegeheims. Er verweist dabei unter anderem auf den stellvertretender Datenschutzbeauftragten Wolfgang Rohr. Dieser habe bei einer Begehung vorort die Überwachungspläne der Heimleitung als unproblematisch bezeichnet. Beim Kanton bestätigt man den Eingang des Gesuchs, willd dazu aber keine Stellung nehmen.

Die Kameras sind bereits im Frühling dieses Jahres im «Résidence»-Gebäude installiert worden, als Verdachtsfälle auf Diebstahl für Aufsehen sorgten. Aufnehmen werden die Kameras allerdings erst, wenn die Bewilligung vorliegt. «Wir werden sie auch dann nur im Verdachtsfall starten», sagt Marc Pfirter, «sie werden nicht andauernd in Betrieb sein.» In der Heimleitung habe man bereits eine positive vorbeugende Wirkung festgestellt.

Legalität angezweifelt

Als die Kameras anfangs Jahr installiert worden waren, hatte ein Mitarbeiter des RPB die Legalität der Massnahmen in Bezug auf die Datenschutzbestimmungen angezweifelt.

Pfirter ist sich sicher, dass die Videoüberwachung im Haus «Résidende» bewilligt wird. Er legt Wert auf die Feststellung, dass Nasszellen und private Bereiche nicht überwacht werden.

Die Videoüberwachung ist Teil eines Sicherheitskonzepts, das lanciert worden ist auf eine Befragung der Heimbewohner und Angehörigen hin. Unter anderem gehören auch Brandschutz- und Rettungsmassnahmen dazu sowie ein Schutzkonzept mit dem man potenzielle Übergriffe von Personal auf die Bewohner verhindern will. (by

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