Herbstmesse-Veranstalter ziehen positive Bilanz

Am Donnerstag wagten sich erst wenige Besucher an die Herbstmesse Chris Iseli

Am Donnerstag wagten sich erst wenige Besucher an die Herbstmesse Chris Iseli

Die zweite Herbstmesse ist harzig gestartet. Doch spätestens am Wochenende lief es wie geschmiert.

Mit neuen Öffnungszeiten wollten die Veranstalter der Herbstmesse Wettingen mehr Publikum ins Sportzentrum Tägi locken. Vor allem Donnerstag und Freitag bereiten noch Sorgen. «An diesen beiden Tagen kamen zwar mehr Leute, als an den Vergleichstagen bei der ersten Messe im vergangenen Jahr, doch da geht eindeutig noch mehr», sagt Messeleiter Michel Walde. Er hält auch gleich eine Erklärung bereit: «Wir müssen die Messe bei den Leuten in der Region erst noch etablieren.» Es sei eben noch nicht wie bei der Olma in St. Gallen, wo man gar nicht mehr überlege, ob man hingehe, sondern völlig klar sei, dass man hingehe. «Genau das möchten wir bei unserer Herbstmesse auch erreichen», sagt Walde. Das sei aber ein Prozess, der mehrere Jahre brauche.

Startete die Herbstmesse eher noch durchzogen, konnten die Aussteller am Wochenende Traumumsätze verbuchen. «Einige Standbetreiber waren am Sonntag ausverkauft», sagt Walde. Der Sonntag war denn auch wie schon vor einem Jahr der erfolgreichste Tag. Insgesamt ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz: Die 13 000 Besucher vom vergangenen Jahr haben sie übertroffen. Dieses Jahr besuchten rund 16 500 Personen die Messe.

Besonders die Konzerte haben viel Publikum angelockt. Am Freitagabend spielte der Mundart-Sänger Kunz im randvollen Regio-Treff. Am Samstagabend füllten die Rock-Coverband azTon und die Indi-Folkband The Gardener & The Tree den Regio-Treff bis auf den letzten Platz. «Die zusätzlichen Veranstaltungen im Regio-Treff liefen sehr gut», sagt Walde. «Bei den Modeschauen am Samstag und Sonntag blieb kein Platz leer.» Die Veranstalter wollen deshalb das Programm für die dritte Herbstmesse ausbauen. «Unterhaltende Elemente sollen den Regio-Treff tagsüber mit noch mehr Leben füllen», so Walde. Um dem Wetter besser zu trotzen, plant man Teile des Aussenbereichs besser zu überdachen. Walde: «Möglich wäre eine Zeltstruktur, um die Aussteller und Besucher besser vor Regen und Kälte zu schützen».

Und wie lautet das erste Besucher-Feedback? «Ich kann zwar nur für einen kleinen Teil sprechen», sagt Walde, «aber die Leute sagten mir, sie seien überrascht gewesen von der Vielfalt der Angebote». Eine genaue Auswertung der Besucherumfragen werden die Veranstalter in den kommenden Wochen machen. Wenn auch nicht von der ersten Stunde an, so sei die zweite Messe doch alles in allem ein Riesenerfolg gewesen, sagt Walde.

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