Wettingen

Hier entsteht die Sicherheitszentrale des Limmattals

Hier an der Landstrasse 89 entsteht die neue Einsatzzentrale der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal: Polizeikommandant Roland Jenni (links) und Architekt Martin Egloff auf der Baustelle. Alex Spichale

Hier an der Landstrasse 89 entsteht die neue Einsatzzentrale der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal: Polizeikommandant Roland Jenni (links) und Architekt Martin Egloff auf der Baustelle. Alex Spichale

537000 Franken investiert die Gemeinde an der Landstrasse. Für das Geld erhält die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal einen neuen Sitz. Ende Februar werden die 36 Mitarbeiter einziehen.

Im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Elektrizitäts- und Wasserwerks Wettingen (EWW) riecht es nach Farbe und Baulärm hallt durch das Gebäude. Schreiner, Sanitäre und Maler sind dabei, den Keller, das Erdgeschoss und den 1. Stock zum Hauptsitz der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal umzubauen.

«Ende Februar werden wir einziehen», sagt Polizeichef Roland Jenni. 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 30 uniformierte Polizisten, erhalten an der Landstrasse 89 ein neues Domizil. Heute arbeiten die Polizistinnen und Polizisten im Gemeindehaus Spreitenbach sowie auf mehreren Etagen im Wettinger Rathaus.

Architekt Martin Egloff ist zufrieden mit dem Umbau des EW-Gebäudes

Architekt Martin Egloff ist zufrieden mit dem Umbau des EW-Gebäudes

Gemeinde spart Kosten für Schalter

Die Gemeinde investiert 537 000 Franken in das Projekt. Das sind deutlich weniger als die ursprünglich angenommenen 680 000 Franken. «Um zu sparen, haben wir auf einen neuen Schalter im Erdgeschoss verzichtet und nützen den ehemaligen Schalter des EWW im 1. Stock», sagt Csaba Dul, Projektleiter der Bau- und Planungsabteilung der Gemeinde Wettingen. Auch sonst werden die Räume nur so weit umgestaltet, als es ein effizienter Betrieb erfordert. Im Erdgeschoss entsteht ein grosser Mannschaftsraum mit einer Teeküche. Die Garderobe, getrennt für Frauen und Männer, wird im Keller eingerichtet. Die weiteren Büros sowie die Einsatzzentrale kommen in den 1. Stock zu liegen.

Vom Umbau nicht betroffen sind der EWW-Laden im Erdgeschoss sowie der Sozialdienst, der Zivilschutz und die Friedensrichter im 2. Obergeschoss. Neues Mobiliar erhält die Polizei aber fast keines. Sie muss ihre Möbel aus dem Rathaus mitnehmen und mit dem begnügen, was das EWW bei seinem Auszug hat stehen lassen.

Der seit dem Auszug des EWW leer stehende Werkhof steht nun ganz der Polizei zur Verfügung. «Wir können die dezentralen Depots aufgeben», sagt Jenni. Es wird auch genügend Platz vorhanden sein, um die gestohlenen Velos sicher unterzubringen, bis die Eigentümer sie abholen.

Zusammenarbeit in der Region

«Wir werden am neuen Ort effizienter arbeiten können», sagt Jenni. Denn künftig wird das Korps rund um die Uhr im Einsatz sein. «Es werden immer zwei Doppelpatrouillen unterwegs sein», sagt Jenni. Dazu werden vier Einsatzteams zu je sechs Personen gebildet. Damit kann die Polizeipräsenz rund um die Uhr gewährleistet werden. Der Schalter bleibt jedoch nachts und an Feiertagen geschlossen. «Die Patrouillen sind mit speziellen Handies ausgerüstet, sodass sie von der Alarmzentrale der Kantonspolizei aus jederzeit erreicht werden können», sagt Jenni. Er nimmt dabei das Organisationssystem der Stadtpolizei Baden zum Vorbild. Mit dieser wird die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal sehr eng zusammenarbeiten. «Der Badener Polizeichef Martin Brönnimann und ich haben eine einfache und effiziente gegenseitige Unterstützung vereinbart», betont Polizeichef Roland Jenni.

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