Trafo 2
Hier in Baden hat Zürich nun einen guten Partner

Mit der Verdoppelung des Raumangebotes im Kultur- und Kongresszentrum Trafo wird Zürichs Interesse an Baden noch grösser.

Roman Huber
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Von links: Werner Eglin, Roberto Scheuer (Direktor Trafo), Reto Leder (Marketingchef), Uta Kroll (Leiterin Kongress, Zürich), Thomas Lütolf (Standortmarketing Baden), Erik Roedenbeck (Direktor Trafo-Hotel), Sandra Kohler (Podiumsleiterin). Alex Spichale

Von links: Werner Eglin, Roberto Scheuer (Direktor Trafo), Reto Leder (Marketingchef), Uta Kroll (Leiterin Kongress, Zürich), Thomas Lütolf (Standortmarketing Baden), Erik Roedenbeck (Direktor Trafo-Hotel), Sandra Kohler (Podiumsleiterin). Alex Spichale

Alex Spichale

«Es ist ein lang ersehnter Tag», sagt Roberto Scheuer, Direktor Trafo Baden Betriebs AG, am Eröffnungspodium. Er streicht im «Trafo 2» besonders die Multifunktionalität der verschiedenen Hallen hervor, die das Raumangebot im Trafo verdoppeln würden. «Es gibt bei uns fast keine Grenzen mehr», sagt Reto Leder, Marketingchef, und er erwähnt ausserdem das Businesscenter, das im Hotel die Möglichkeit für Seminare, Sitzungen oder auch stilles Arbeiten im separaten Büro biete.

Neue Dimensionen eröffnet

Thomas Lütolf, Leiter Standortmarketing der Stadt Baden, spricht von «neuen Dimensionen», die hier eröffnet worden seien. Damit würde auch die Partnerschaft mit Tourismus Zürich gestärkt, wo man um diese Erweiterung ganz schön froh sei, wie Uta Kroll, Leiterin Kongressbüro bei Zürich Tourismus, bestätigt. Laut Lütolf sei es nicht zuletzt der Mix von Kino, Fitness, Bahnhofnähe, Industrie, Hotel, der diesen Ort besonders interessant machen würde. Bei Vollbesetzung mit rund 1700 Kongressteilnehmenden könnten zwar nicht alle in den Hotels im Raum Baden untergebracht werden. Doch auch hierfür biete das Standortmarketing mit Info Baden Lösungen an, erklärte Lütolf.

«Es ist seit 2007 kein Tag vergangen, ohne dass ich mindestens einmal ans Trafo-Projekt gedacht habe», sagt Investor Werner Eglin. Vier Jahre Planung und zwei Jahre Realisierung seien verstrichen, in den viele Hürden genommen und Klippen umschifft worden seien. Doch das Risiko habe sich gelohnt, und als «Weltmeister des Optimismus» habe er fast nie am Gelingen gezweifelt. Direktor Scheuer berichtet, dass die Auslastung sehr gut sei und man einzig an den Belegungszahlen an den Wochenenden noch arbeiten müsse.