Ehrendingen
Hier tanzt HD Läppli mit Greta: Das ist der Hotschenball

Der legendäre Hotschenball war auch dieses Jahr wieder ein Highlight der Ehrendinger Fasnacht.

Alexander Wagner
Drucken
Teilen
Hotschenball Ehrendingen 2020
10 Bilder
Impressionen vom Hotschenball in Ehrendingen 2020
Impressionen vom Hotschenball in Ehrendingen 2020
Impressionen vom Hotschenball in Ehrendingen 2020
Impressionen vom Hotschenball in Ehrendingen 2020
Impressionen vom Hotschenball in Ehrendingen 2020
Impressionen vom Hotschenball in Ehrendingen 2020
Impressionen vom Hotschenball in Ehrendingen 2020
Impressionen vom Hotschenball in Ehrendingen 2020
Impressionen vom Hotschenball in Ehrendingen 2020

Hotschenball Ehrendingen 2020

Foto Wagner

Der Hotschenball ist ein beliebter Treffpunkt für alle Fasnächtler aus der ganzen Region. Zuerst brachte die Freddy Pfister Band die Halle zum ersten Mal zum Tanzen, Singen und auch Schunkeln. Ein erstes Highlight – sowohl optisch als auch akustisch – setzten die Bräusi-Vögel aus Spreitenbach. Die Guggenmusik mit ihren schaurig-schönen Masken spielten nicht nur mitreissend und laut, sondern waren ein wahrer Hingucker. Der Tambourmajor musste seine riesige Maske aber dann doch ablegen, sie war einfach zu schwer und zu gross.

Danach unterhielten die unglaublich zahlreichen und fantasievollen Masken die Besucher. So erklärte der Aufklärungsstorch allen, woher die Kinder eigentlich wirklich kommen. Corona war fast schon ein wandelndes Rätsel. Ist jetzt nur das Bier oder doch der Virus gemeint? Die Brunnenstatue suchte einen Botta und zahlreiche Fasnächtler versuchten die Statue zum Reden oder Lachen zu bringen.

HD Läppli mit seinem falsch zugeknöpften Kittel genauso wie Greta oder die Pappnasen, welche den Tigermückenalarm auslösten. Doch es gelang niemandem, die Statue zum Leben zu erwecken. Sie landete bei den Einzelmasken auf dem zweiten Rang. Zum Sieger gekürt wurde die letzte Telefonkabine, welche in Baden abgebaut wurde.

Eichlefääger und Gipsbachschluderi

Danach ging es wieder deutlich lauter zur Sache und die Eichlefääger aus Würenlingen heizten am Hotschenball so richtig ein. Einer der vielen Höhepunkte am traditionellen Hotschenball war die Rangverkündigung durch Stefan Näf, den neuen Tambourmeister der Gipsbachschluderi. Der 39-Jährige übernahm den Posten im letzten Jahr.

Bei den Gruppen gewannen die Kaminfeger, welche humorvoll und mit viel Liebe zum Detail beim Kostüm einen Zwist unter den Chämifäger aufnahmen, gefolgt von der Gruppe Frozen und den verschiedenen Gretas, welche mit ihren Pappkartons durch den Saal zogen.

Bei der Demaskierung kamen viele Einheimische und Stammgäste unter den tollen Kostümen hervor, aber auch Fasnächtler aus der ganzen Region. Danach heizten die Gipsbachschluderi an ihrem eigenen Ball nochmals so richtig ein und brachten die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler abermals in Stimmung.

Aktuelle Nachrichten