Schulhausplatz
Hochbrücke wird nie gesperrt – Respekt vor Umbau des Schulhausplatzes

Hannes Streif, Präsident der Strategiekommission, gab einen Tour d’Horizon zu den Jahreszielen 2014: Das Kurtheater sei auf Kurs, der Umzug des Merkkers in die Alte Schmiede in Planung. Doch vor dem Umbau des Schulhausplatzes haben viele Respekt.

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Viel Respekt vor der Grossbaustelle Schulhausplatz Baden.

Viel Respekt vor der Grossbaustelle Schulhausplatz Baden.

AZ

Hannes Streif, Präsident der Strategiekommission, gab einen Tour d’Horizon zu den Jahreszielen 2014: Das Kurtheater sei auf Kurs, der Umzug des Merkkers in die Alte Schmiede in Planung.

Laut Streif sollen alle Proberäume realisiert werden, auch wenn wegen der Kredithöhe eine Volksabstimmung notwendig werde. Vermisst wird bei der Langmatt eine Strategie mit Einbezug des Kantons.

Nach dem Nein zu Neuenhof erachtet es Streif als richtig, dass für Zusammenschlüsse mit mehreren Gemeinden früh die Weichen gestellt würden. Er erwähnte auch das Schulhausplatz-Projekt. Hier müssten der öV sowie der Fuss- und Veloverkehr forciert werden.

Langmatt: «Sand im Getriebe»

Conrad Munz (FDP) wünschte sich präzisere Zielformulierungen und jährliche Finanzziele. Dies unterstützte Erich Obrist (SP). Beim Alterszentrum Kehl forderte Obrist, die Bedenken betreffend demokratische Mitsprache aufzugreifen. Endlich sei der Stadtrat «aus dem Dornröschenschlaf erwacht», so Obrist zum Thema Zusammenschlüsse.

Reto Huber (CVP) ist erfreut, dass der Stadtrat das Ziel «Zusammenschlüsse» öffentlich kundtue. Er warnte vor der Grossbaustelle am Schulhausplatz: «Die Erreichbarkeit der Innenstadt, der Geschäfte und Betriebe muss gewährleistet sein.»

Karin Bächli (SP) forderte per Antrag die «Nachfrage lenkende» Massnahmen zum Umsteigen auf den öffentlichen, den Fuss- und Veloverkehr.

Geri Müllers Respekt

Auch Geri Müller äusserte seinen Respekt gegenüber der Grossbaustelle, möchte aber die Ziele von Stadtrat und Kanton offen halten. «Die Erreichbarkeit müsse möglichst gering beeinträchtigt werden», so Müller, besonders für Gäste, Lieferanten und Handwerker.

Die Hochbrücke werde nie gesperrt, sagte Müller, um ein Gerücht aus der Welt zu schaffen. Der Antrag Bächli wurde abgelehnt.

Serge Demuth (SVP) beantragte, beim Ziel Mobilität die Klammerbemerkung «autoreduziertes Wohnen und verminderte Parkplatzzahl» in den neuen BNO-Bestimmungen gestrichen haben.

Mark Füllemann (FDP) unterstützte den Antrag. Auch Peter Heer (FDP) erachtete das Ziel als unnötig. Es gehe um die Zielrichtung, nicht um eine Rechtsetzung der BNO-Revision, sagte Müller. Der Antrag Demuth wurde dennoch mit 23:17 Stimmen angenommen. (-rr-)