Obersiggenthal
Hoffnung für das Musée Bizarre

Hoffnungsschimmer für das Musée Bizarre, das Ende Jahr geschlossen wird. Ein Investor prüft jetzt, ob Teile des Museums in Gebäuden des Bäderquartiers untergebracht werden könnten.

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Hoffnungsschimmer für das Musée Bizarre, das Ende Jahr geschlossen wird. Ein Investor prüft jetzt, ob Teile des Museums in Gebäuden des Bäderquartiers untergebracht werden könnten. Jürg Willi, der mit seiner Frau Margaretha Dubach das Museum auf dem Obersiggenthaler Oederlin-Areal gegründet hat, bestätigt den Bericht des DRS- Regionaljournals: «Es sind Gespräche im Gange.»

Neues Museum in zwei Jahren

Entschieden sei aber nichts: «Natürlich würde ich mich freuen, wenn ein Teil der Ausstellung weiterbestehen könnte. Das Bäderquartier wäre ein guter Ort dafür.» Details sind noch nicht bekannt. «Denkbar wäre», sagt Willi, «dass der Investor einzelne Figuren kauft oder Räume zur Verfügung stellt.» Dies aber frühestens in zwei oder drei Jahren, wenn das Gebiet des Bäderquartiers erneuert sein wird.

Willi kann sich auch vorstellen, dass er und seine Frau Margaretha Dubach im neuen Museum weiterhin aktiv sind. «Aber eben», sagt er, «Es steht alles in den Sternen. Ich möchte den Investor auch nicht unter Druck setzen.»

Jahr für Jahr ein Defizit

Das Musée Bizarre erklärt anhand eines skurrilen Professors und tierisch-menschlichen Wesen eine erfundene Geschichte. Diese dreht sich um Badens Bädergeschichte. Ende Jahr ist aus finanziellen und zeitlichen Gründen Schluss. «Wir zahlen das jährliche Defizit von 10000 bis 20000 Franken aus unserem Sack. Es wäre schön, wenn ein Investor oder die Stadt Baden eine Defizitgarantie leisten könnten», so Willi. Zudem brauchte das Museum sowieso einen neuen Standort, da auf dem Oederlin Areal grössere Veränderungen anstehen und der Mietvertrag in zweieinhalb Jahren ausläuft. (som)

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