Baden

IG schöner baden wehrt sich weiter gegen Botta-Bad

Bei der Auflage des Gestaltungsplans Limmatknie, wo die Verenahof AG ihr neues Thermalbad mit erweiterter Parkierung und einen Wohnblock erstellen will, sind zwei Einwendungen eingegangen, wie der Stadtrat bestätigt. Eine stammt von der IG schöner Baden, deren Legitimation für eine Einwendung aber erst geklärt werden muss.

«Ich bin sehr erstaunt, dass lediglich zwei Einwendungen eingegangen sind», erklärt Benno Zehnder, Verwaltungsratspräsident der Verenahof AG; die am Limmatknie ein Projekt von Stararchitekt Mario Botta mit neuem Thermalbad und Wellness-Komplex sowie einem Ärzte- und Wohnblock realisieren will. Es überzeuge ihn in der Meinung, dass die Mehrheit der Bevölkerung das neue Projekt begrüsse.

Anders sieht es die IG schöner baden, die bereits mit einer von 1430 Personen unterzeichneten Petition ihrem Unmut gegenüber dem Projekt Ausdruck gegeben hat. Dass bis heute keine Antwort auf diese Petition vorliege, stimme die Kritiker des Projektes nachdenklich, so Christoph Lüber, einer der Initianten der IG.

Gestaltungsplan ablehnen

Die IG beantragt den Gestaltungsplan Limmatknie in dieser Form abzulehnen. Das Richtprojekt und der Gestaltungsplan seien zu überarbeiten und von einem unabhängigen Fachgremium auf die siedlungs- und landschaftstechnische Qualität überprüfen zu lassen.

Die Baubehörde der Stadt Baden wird zuerst klären müssen, ob eine Legitimation für eine Einsprache seitens der IG schöner baden gegeben sei. Das Verbandsbeschwerderecht wird sie nicht für sich in Anspruch nehmen können. Zudem ist die IG kein eingetragener Verein mit Statuten. Wie weit auch eine Legitimation gegeben sei, wenn einzelne Mitglieder der IG ihre Betroffenheit gegenüber dem Projekt nachweisen können, müsse genau geprüft werden, erklärt Silvan Meier, Rechtsabteilung des Departements Bau Umwelt Verkehrs des Kantons Aargau.

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