Schinznach-Bad
Im neuen Thermi gibts nun auch Musik unter Wasser

Bereits eine halbe Stunde vor der offiziellen Eröffnung standen gegen 200 Personen in der Halle. Alle wollten sie das neue Thermi sehen, das Wellness und Entspannung bieten soll - als Gegenpart quasi zum Aquarena, das fun und action bietet.

Carolin Frei (Text und Fotos)
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Das Thermi präsentiert sich nach einer längeren Neu- und Umbauphase
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Bald wird man hier schwitzen.
Der Ruheraum wird genau begutachtet.

Das Thermi präsentiert sich nach einer längeren Neu- und Umbauphase

«Wir haben schon mit 5000 bis 6000 Besuchern gerechnet», sagte Daniel Bieri, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Bad Schinznach AG. Jedoch meinte er lachend, dass man auch einem grösseren «Ansturm» gerecht werde. «Schliesslich warten 10000 Bratwürste und grosse Töpfe Pasta auf die Besucher.»

Hamam wird bald eröffnet

Konnten alle noch anstehenden Arbeiten für das Thermi rechtzeitig erledigt werden? «Ja, was auf die Eröffnung hin fertiggestellt werden musste, das haben wir geschafft. Und das Cocon-Hamam, das sich im untersten Geschoss befindet, sowie der Kaltpool werden in einer Woche eröffnet», sagt Wyss. Der Kaltpool mit Unterwassermusik werde im Winter auf 30 bis 33 Grad erwärmt, im Sommer habe das Wasser gut 24 Grad. «Ideale Bedingungen, für ein paar Schwimmzüge», sagts und entschwindet, um da und dort noch nach dem Rechten zu sehen.

Sprudeltopf und Sauna

Punkt 10 Uhr fällt dann der Startschuss für den Rundgang. Auf rotem Boden, vorbei an gelben Wänden kommt man zum Empfangsbereich. Auf drei Etagen, im 200 Jahre alten, umgebauten Hofrats-Gebäude, sind Behandlungsräume für Kosmetik, Podologie, traditionelle und alternative Massagen sowie der Saunabereich mit Ruheräumen untergebracht. Und im restaurierten Gewölberaum wird das Cocon-Hamam platziert.

Der Aussenbereich besticht durch ein grosses Aussenbecken mit einem Sprudeltopf aus Naturstein. Eindrücklich ist auch der Rundgang durch die Technikanlagen. Und überall stehen Fachleute, die gerne alle Fragen der Besucher beantworten. Auch das Rahmenprogramm mit einer Capoeira-Show (Kampfkunst und Kampftanz), Live-Musik der AZton sowie der Möglichkeit, mit dem Skylift 52 Meter über der Erde zu schweben, kam gut an. Und für die kleinen Gäste standen Kinderschminken und Ballonformen auf dem Programm.