Wettingen

Im Tägerhard-Zentrum trifft Akrobatik auf Ballett – und das Publikum staunt

Beim Hip-Hop-Dancecontest im Tägerhard-Zentrum in Wettingen sind Tanzgruppen aus der ganzen Schweiz aufgetreten. Kein Glück hatten die Teilnehmer aus der Region: Sie schieden bereits in den Vorrunden aus.

In den Kategorien Solo, Duo, Small Group und Dance Formation – unterteilt in die Altersklassen Junior und Adult – gaben die Tanzgruppen am Hip-Hop-Dancecontest im Tägerhard-Zentrum in Wettingen ihr Bestes, um die Jury zu beeindrucken.

Spannend waren die verschiedenen Tanzstile: Während einige auf klassische Hip-Hop-Bewegungsabläufe setzten, verwendeten andere Balladen als Hintergrundmusik und eine Choreografie, die mit schon fast ballettartigen Elementen durchwoben war. Wieder andere setzten auf Akrobatik und brachten das Publikum mit einer Kombination von Schrauben, Rückwärts- und Seitwärtssaltos immer wieder zum Staunen.

Natürlich durften auch die Teilnehmer aus der Region nicht fehlen. Doch die Badener mussten sich diesmal mit einer Enttäuschung abfinden: Die beiden Tanzgruppen Pulsus Chordis und Soul Fuel, beide unter der Leitung von Mel-ody Witteveen (sic), hatten dieses Jahr kein Glück. Die Gruppen traten in der Kategorie Small Group Adult an, schafften es allerdings nicht ins Finale und schieden bereits in den Vorrunden aus.

Doch auch diejenigen Gruppen, die es vermochten, die Vorrunden zu überstehen, mussten sich nochmals im Finale beweisen. Bei den Junior Formations gewannen die Sugabeatz, die als grosse Gruppe mit exaktem Timing gutes Teamplay bewiesen. In der Kategorie Small Group Adult setzten sich Eclectic Posse durch, und den Sieg im Finale der Formation Adult beanspruchte die Gruppe Tremendous für sich, die mit akrobatischen Zwischenelementen das Publikum begeisterte. Alle Gruppen, die einen der ersten drei Plätze erreicht haben, dürfen an der Schweizer Meisterschaft auftreten.

Zudem waren interessanterweise gleich zwei Gruppen (Elected und Lucky Jeans) auf dem zweiten Platz der Kategorie Formation Adult gelandet, da sie von der fünfköpfigen Jury genau dieselbe Punktezahl erhielten. Die Firesteps, die es ebenfalls bis ins Finale geschafft hatten, mussten ihre Teilnahme dagegen absagen und sich mit dem sechsten Platz begnügen, da eines der Gruppenmitglieder im letzten Moment ohnmächtig geworden war und nicht mehr antreten konnte.

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