Baden
Immo-Messe weckte Eigenheimträume

An der AKB-Immobilien-Messe liessen sich die neugierigen Kunden von den Eigenheim-Experten beraten.

Ursula Burgherr
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AKB-Regionaldirektor Marc Hunsperger (l.) und Mark Schönenberger, Leiter Privat- und Geschäftskunden. ubu

AKB-Regionaldirektor Marc Hunsperger (l.) und Mark Schönenberger, Leiter Privat- und Geschäftskunden. ubu

Ursula Burgherr

An der ersten Badener Ausgabe der AKB-Immo-Messe «Alles unter einem Dach» präsentierten 14 der führenden Anbieter aus der Limmatstadt und angrenzenden Region ihre neusten Wohnobjekte. Jedem Aussteller war ein Kundenberater der AKB zugeteilt, der Interessierten Fragen zur Finanzierung beantwortete. Es gab Wurst, Brot und Tranksame und die Besuchenden genossen es, sich in geselliger und ungezwungener Atmosphäre über das Angebot auf dem Immobilienmarkt zu informieren. «Das Eigenheim ist immer noch einer der grössten Träume von Herr und Frau Schweizer. Vor allem bei den jetzigen tiefen Zinssätzen ist es verlockend, sich ein Haus oder eine Wohnung zu erwerben», erzählte Mark Schönenberger, Leiter Privat- und Geschäftskunden. Doch er rät auch zur Vorsicht: «Festhypotheken mit kurzen Laufzeiten liegen seit längerem unter zwei Prozent. Aber sie können auch wieder steigen. Wenn wir für den Kunden die Tragbarkeit einer Immobilie ausrechnen, richten wir unseren Fokus auch auf die Zukunft und kalkulieren vorsichtshalber mit fünf Prozent.» Faustregel für die Finanzierbarkeit eines Eigenheims gemäss Bankexperten: Hypozinsen, Unterhalt und Amortisation dürfen nicht mehr als 35 Prozent des Bruttoeinkommens ausmachen.

Eigentumswohnungen im Trend

Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen hat deutlich zugenommen. Häuser mit viel Umschwung machen oft zu viel Arbeit. Die Preislagen bewegten sich von einer Luxusterrassenwohnung für 3,25 Millionen bis hin zum bescheideneren Objekt für 400 000 Franken. Marc Hunsperger, AKB-Regionaldirektor Baden-Wettingen findet die Preise für Wohneigentum in Baden relativ hoch aber nicht unverschämt: «Die Lage ist das A und O», meint er und fügt hinzu: «Die Werterhaltung einer Immobilie in der Limmatstadt ist durch die guten Verkehrsanbindungen und der Nähe zu Zürich weiterhin gewährleistet.» Der grosse Boom mit ansteigenden Preisen sei allerdings am Zurückgehen und riesige Immobiliengewinne wie früher könne man nicht mehr erwarten.

400 Neugierige pilgerten am Tag der Immo-Messe durch die verwinkelten Räume des 2014 umgebauten AKB-Gebäudes und beäugten die ausgeschriebenen Liegenschaften. Was ist höher – Nachfrage oder Angebot? «Zurzeit hält sich beides noch im Gleichgewicht», erläutert Hunsperger, «es gibt allerdings Grossüberbauungen, bei denen wir die Auflagen verschärft haben und der Unternehmer bis zu 50 Prozent Vorverkäufe nachweisen muss, bevor der Baustart erfolgen kann.» Hin und wieder machen die Bankexperten auch Träume vom Eigenheim zunichte. «Wenn die finanzielle Situation eines Klienten beim Kauf einer Immobilie auf Dauer kritisch würde, raten wir ab», sagt Schönenberger und betont: «Es liegt nicht in unserem Interesse, kurzfristige Geschäfte zu machen. Wir planen auf lange Sicht. Damit sind wir und unsere Kunden bisher immer gut gefahren.»

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