Fleissige Helfer und Helferinnen haben den Bahnhofplatz Baden in den letzten Tagen bereits zum Winterdorf umgestaltet. Zum vierten Mal stehen Fondue-Hütte, Brennerschopf, Feuerschale und Tannenwald bereit und ermöglichen den Besuchern ein gemütliches Beisammensein.

Der Startschuss des Badener Winterzaubers fällt mit der «Aarüerete» in Humbels Fondue-Hütte am Abend des 12. Novembers. Käser Sepp Brülisauer rührt sein Küntener Bio-Fondue an, aber «aagrüert isch ersch», wenn Lorenz Humbel den Kirsch aus seiner Schnapsbrennerei dazugibt. Anschliessend gibts Open-Air-Fondue auf dem Bahnhofplatz und Musik im Brennerschopf von Hendrix Ackle und Adrian Stern.

Bereits 1200 Reservationen

Der Auftrag für den Badener Winterzauber kommt vom Handels- und Gewerbeverein City Com, der das Tannenwäldli und die Feuerstelle gesponsert hat. Das finanzielle Risiko trägt aber allein Lorenz Humbel als Gastgeber. Bevor der erste Kunde kommt, betragen die Ausgaben 8000 bis 9000 Franken.

Humbel hat aber keine Angst vor einem Misserfolg – hingegen Respekt hat er schon: Bisher sind schon 1200 Reservationen für die Hütte eingegangen. Letztes Jahr um dieselbe Zeit waren es nur 750. «Das bedeutet für uns hohe Erwartungen seitens der Gäste», sagt er. Durch den Erfolg musste dieses Jahr die Infrastruktur angepasst werden. Die Küche fällt nun grösser aus. Nicole Lüthy, die für den Aufbau verantwortlich war, braucht einen kühlen Kopf:

Mit ihrer Crew tischt sie den Gästen Badener Bier-Fondue, Küntener Bio-Fondue oder Rolf Beeler’s Selection auf. Wer keinen Platz mehr in der Fondue-Hütte ergattert hat, kann an der Feuerstelle Cervelats und Treberwürste zum selber bräteln kaufen oder im Brennerschopf Raclette essen.

Um die Konkurrenz macht Humbel sich keine Sorgen: «Konkurrenz kann beleben. Unser Ziel ist Humbels Kirsch im Fondue», sagt er mit einem Lachen.