Baden
In luftiger Höhe beseitigt er die letzten Spuren der Festtage

Weihnachten ist vorbei – jetzt werden auch die letzten Spuren davon beseitigt. Mehr als 10000 Lampen haben in den letzten Wochen für weihnachtliche Atmosphäre gesorgt – über zwei Wochen dauert der Abbau.

Manuel Bühlmann
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Christian Häfeli im Einsatz über dem Bahnhofplatz. Emanuel Freudiger

Christian Häfeli im Einsatz über dem Bahnhofplatz. Emanuel Freudiger

Wenn Christian Häfeli und Pius Müller mit ihrem Kran wieder hoch über den Badener Gassen schweben, sind die Festtage definitiv vorbei. Die beiden Mitarbeiter der Regionalwerke AG sind dieser Tage in der ganzen Stadt unterwegs, um die Weihnachtsbeleuchtung abzumontieren.

Die zwei sind ein eingespieltes Team: Seit einem Vierteljahrhundert kümmern sie sich um die Lichter, die für weihnächtliche Stimmung in Baden sorgen. Christian Häfeli, Verantwortlicher für die Weihnachtsbeleuchtung, ist heuer gar zum 28. Mal beteiligt. In diesen Jahren hat er zahlreiche Veränderungen miterlebt – so auch die Umstellung auf LED-Lampen, die zurzeit läuft.

Bis Ende Jahr nur noch LED

Rund drei Viertel der über 10000 Lämpchen seien bereits durch LED-Leuchten ersetzt worden, sagt Häfeli. «Bis Ende Jahr sollten alle ausgewechselt sein.» LED-Lampen sind zwar teurer, leben aber länger und verbrauchen rund zehn Mal weniger Strom als Glühbirnen. Bis zum nächsten Einsatz wird die Beleuchtung nun eingelagert – fein säuberlich in Schachteln verpackt, geordnet nach Strassen. Im Kraftwerk Kappelerhof füllen sie einen ganzen Raum. Lange bleiben sie nicht liegen: Ende Oktober beginnt die Arbeit von vorne. Rund vier Wochen dauert es, bis alle Lampen kontrolliert, die kaputten ausgewechselt und alle Beleuchtungselemente aufgehängt sind. Dass sich der Aufwand lohnt, sagt Häfeli, zeige sich an den Reaktionen der Bevölkerung. «Die Leute freuen sich über die Beleuchtung», sagt er. «Wir erhalten ab und zu sogar einen Kaffee und Süssigkeiten durchs Fenster in die Kabine des Krans gereicht.»

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