Niederrohrdorf

In Niederrohrdorf ist ein Mini-Kreisel im Dorfkern geplant

Mit der Sanierung von zwei Kantonsstrassen will der Gemeinderat die Verkehrssicherheit in Niederrohrdorf verbessern und das Ortsbild aufwerten. So soll an der Kreuzung Oberdorf- und Bremgartenstrasse ein Mini-Kreisel entstehen.

Unter der Bremgartenstrasse liegen die ältesten Werkleitungen der Gemeinde Niederrohdorf. Doch nicht nur diese knapp 80-jährigen Leitungen sind marode - «auch der Belag der beiden Kantonsstrassen Oberdorf- und Bremgartenstrasse sind in einem schlechten Zustand», erklärt Gemeinderat Reto Grunder.

Seit 2006 wird an einer Umnutzung beider Strassen gefeilt. Jetzt haben Architekten und Ingenieure sowie Vertreter der Gemeinde und des Kantons das Betriebs- und Gestaltungskonzept vorgestellt: Im Bereich der Kreuzung Oberdorf- und Bremgartenstrasse - zwischen dem Gemeindehaus und der Bushaltestelle Welschland respektive alte Bremgartenstrasse - werden die Kantonsstrassen saniert.

Projekt kostet 7,5 Mio. Franken

Nebst der Belagssanierung und der Erneuerung der Werkleitungen sind diverse Massnahmen für die Sicherheit und das Ortsbild vorgesehen: An der Kreuzung Oberdorf- und Bremgartenstrasse soll ein Mini-Kreisel mit einem Durchmesser von 19 Metern entstehen.

«Dieser ist überfahrbar. Kunst oder eine Bepflanzung wird es nicht geben», erklärt Ruedi Häfliger, Metron AG Brugg. Bei der Bushaltestelle Welschland werde der Fussgängerstreifen neu mit einer Schutzinsel ausgerüstet.

«Im Hinblick auf das neue Oberstufenzentrum Rohrdorferberg erwarten wir eine verstärkte Nutzung der Fussgängerquerung», ergänzt Grunder. Deshalb werde der Fokus auch auf die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler gelegt.

Geplant sei, die Strassenbreite zugunsten der Fussgänger zu reduzieren und durchgehend beidseitig Gehwege anzubieten. Zur Verbesserung des Ortsbildes sollen eine neue Beleuchtung sowie eine Baumbepflanzung entlang der Bremgartenstrasse beitragen.

Wie Grunder erklärt, will der Gemeinderat den Stimmberechtigten an der Wintergmeind einen Baukredit unterbreiten. Die geschätzten Kosten liegen bei 7,5 Millionen Franken, wovon der Kanton 2,47 und die Gemeinde 5,03 Millionen Franken übernehmen müssen. Die Bauarbeiten sollen zwischen 2015 und 2017 erfolgen.

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