Nach der Hiobsbotschaft von General Electric gibt es wieder gute Nachrichten für Arbeitnehmer aus dem Raum Baden: Wie das Regionaljournal Aargau-Solothurn berichtet, siedelt sich das international tätige IT-Unternehmen Infosys aus Indien in der Limmatstadt an.

Mit 50 neuen Stellen nimmt Infosys seinen Betrieb in den früheren Räumlichkeiten von General Electric auf – und übernimmt auch ehemalige GE-Angestellte. Der indische Konzern will in Baden ein Kompetenzzentrum im Energiebereich aufbauen. 

Auf der ganzen Welt beschäftigt das Unternehmen knapp 230'000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von jährlich über elf Milliarden Dollar. Infosys beschreibt sich selbst als «globalen Leader in digitalen Dienstleistungen». 

29'000 Arbeitsplätze

Der Wirtschaftsstandort Baden hat harte Zeiten hinter sich. Wegen Entlassungen bei General Electric gingen in den letzten Jahren rund drei Prozent der Arbeitsplätze verloren. Momentan sei die Zahl aber stabil bei 29'000, wie Standortförderer Thomas Lütolf gegenüber der Zeitung sagt. Dies liegt auch an den knapp 50 kleineren Firmen, die sich im vergangenen Jahr in Baden angesiedelt haben.

Was Lütolf besonders freut: Die neuen Firmen kommen aus verschiedenen Branchen. Nicht mehr abhängig zu sein von ganz wenigen Grosskonzernen, das sei das richtige Rezept für die Zukunft.