Er erklärte den Versammelten, dass der Gemeinderat neu den Standort Wiemel für das geplante Alterszentrum vorschlagen werde und nicht die Zentrumswiese. Eine ausserordentliche Versammlung soll im September entscheiden.

Seit 2010 plant der Verein Alterszentrum im Auftrage des Gemeinderates den Bau und Betrieb des künftigen Alterszentrums, während der Gemeinderat die Standortfrage klärt.

Dass nun der Standort auf der Zentrumswiese infrage gestellt würde, habe die Vereinsmitglieder ziemlich schockiert, erklärt Verena Zehnder, Präsidentin. «Wir üben nun seit 30 Jahren an diesem Vorhaben.

Jetzt wollen wir endlich einen Standortentscheid, damit wir hinter die Realisierung gehen können», sagt die ehemalige Frau Gemeindeammann.

Verena Zehnder zweifelt, dass eine Umzonung im Wiemel, wo der Sportplatz zuvor geplant war, so reibungslos über die Bühne gehen würde.

Sie befürchtet, dass es einmal mehr ein längeres Verfahren absetzen könnte, nicht zuletzt darum, weil im Kanton wiederholt gefordert wird, keine weiteren Fruchtfolgeflächen zu opfern. «Darum wollen wir, dass es nun vorwärts geht», so Zehnder.

Es könne nicht weiter geplant werden, solange die Standortfrage noch offen sei.

Initiative Ende März einreichen

Der Verein Alterszentrum hat darum unverzüglich eine Initiative lanciert, die den Gemeinderat dazu verpflichten soll, an der Gemeindeversammlung vom 11. Juni den Standortentscheid zu traktandieren: a) auf der Zentrumswiese, b) im Wiemel.

«Wir wollen die Initiative noch im März einreichen», sagt Zehnder. Dazu braucht der Verein 395 gültige Unterschriften (10 Prozent) von Würenloser Stimmberechtigten.

Der Verein kann mit der Unterstützung seiner 250 meist älteren Mitglieder rechnen. Diese werden per Brief aufgefordert, sich bei Nachbarn und bei jüngeren Leuten dafür einzusetzen, damit die notwendige Unterschriftenzahl rechtzeitig erreicht wird.