Würenlos
Ist eine Sanierung nötig oder nicht? Die Bürger nahmen einen Augenschein

Der Kindergarten Buech 1 in Würenlos soll für 770000 Franken saniert und erweitert werden. Am 16. März wird an der Urne darüber entschieden. Rund 60 Personen waren in den Kindergarten gekommen um sich über das Projekt zu informieren.

Dieter Minder
Merken
Drucken
Teilen
Schulpflegepräsident Rainer Kirchhofer, mit violettem Pullover, informeirt die Besucher über das Projekt.

Schulpflegepräsident Rainer Kirchhofer, mit violettem Pullover, informeirt die Besucher über das Projekt.

Dieter Minder

Welche pädagogischen und architektonischen Aspekte sprechen für eine Sanierung und Erweiterung des Kindergarten Buech 1 in Würenlos? Diese Fragen wurden am Informationsanlass im Kindergarten behandelt. Die rund 60 Besucherinnen und Besucher wurden von Schulpflegepräsident Rainer Kirchhofer, Schulleiterin Claudia Stadelmann und Vizeammann Anton Möckel über die Situation informiert. Anlass dafür war die Referendumsabstimmung am 16. März. Dann müssen die Stimmberechtigten über den Baukredit von 770'000 Franken entscheiden.

Besucher am Informationsanlass im Kindergarten Buech 1
13 Bilder
Eifrig wird diskutiert
Am Informationsanlass
Besucher am Informationsanlass
Spielecke
Spielecke für angehnde Köchinnen und Köche
Am Informationsanlass wird intensiv diskutiert
Jeder Quadratzentimeter ist ausgenutzt
je ein WC für Mädchen und Knaben
Gaderobe
Die offene Dachkonstruktion
Blick auf den benachbarten Kindergarten Buech 2
Die enge WC-Anlage

Besucher am Informationsanlass im Kindergarten Buech 1

Dieter Minder

Sehr enge Platzverhältnisse

Der Kindergarten ist, entsprechend den heutigen kantonalen Vorgaben zu klein. Die Besucher konnten feststellen, dass das Gebäude überladen aber sehr gut aufgeräumt ist. Sowohl in der Garderobe wie in der Teeküche oder im Spielraum überall ist zu wenig Platz vorhanden. Zudem ist das rund 40 Jahre alte Gebäude energetische ungenügend isoliert. Mit der vorgeschlagenen Sanierung sollen diese Mängel behoben werden.

Kirchhofer wies vor allem auch auf die längerfristige Planung hin. Die Gemeinde befindet sich immer noch in einer Wachstumsphase und ist deshalb auf den Kindergarten angewiesen. Stadelmann erläuterte die pädagogische Seite, die für einen Ausbau sprechen.

Erfolgreiches Referendum

In die Kritik kam das Projekt bereits an der Gemeindeversammlung. Es waren jedoch nicht energetische oder pädagogische, sondern finanzielle Aspekte, die aufgeführt wurden. Die Gemeindeversammlung hatte zuvor die Steuerfusserhöhung abgelehnt. Darauf forderten einige Votanten, dass konsequenterweise Investitionen zurück gestellt werden sollten. Der Kredit wurde genehmigt, doch kam das Referendum gegen diesen Beschluss zustande, weshalb jetzt an der Urne darüber abgestimmt wird.