Ennetbaden

Jetzt ist es auch eng auf der steilen Hertensteinstrasse

In den nächsten sechs Monaten ist diese Passage der Hertensteinstrasse wegen dieser provisorischen Parkfelder nur einspurig befahrbar.

In den nächsten sechs Monaten ist diese Passage der Hertensteinstrasse wegen dieser provisorischen Parkfelder nur einspurig befahrbar.

Wegen der Strassensanierung ist die Hertensteinstrasse teilweise nur einspurig befahrbar.

Schon vor Beginn der Bauarbeiten vor wenigen Tagen war der Stutz hinauf zum Hertenstein Richtung Freienwil an gewissen Stellen sehr eng. In nächster Zeit dürfte beim einen oder anderen Autofahrer beim Kreuzen der Puls noch etwas höher schlagen. Grund sind die provisorisch angelegten Parkfelder, welche die Fahrbahn zusätzlich einengen.

Doch nicht etwa die Hertensteinstrasse wird saniert, sondern die dort einmündende Quartierstrasse «Schiibe», die 2009 von Privaten in den Besitz der Gemeinde ging. «Nicht nur die Strasse wird erneuert, sondern gleich alle Werkleitungen», erklärt Marcel Herzog von der Ennetbadener Bauverwaltung.

Weil es sich bei der «Schiibe» um eine Sackgasse handelt und die Zufahrt während der Bauzeit erschwert und kurzzeitig nicht gewährleistet werden kann, hat die Gemeinde den Anwohnern auf der Hertensteinstrasse Parkfelder erstellt. «Betroffen sind rund 15 Liegenschaften; pro Haushalt steht ein Parkplatz zur Verfügung», sagt Herzog. Für den weiteren Bedarf stellt die Gemeinde den Bewohnern Parkkarten für das Parkhaus weiter unten zur Verfügung.

Einbahn-Idee wurde verworfen

Die Parkfelder auf der Hertensteinstrasse haben wiederum zur Folge, dass diese zwischen dem Restaurant Hertenstein und kurz nach der Einmündung «Schiibe» nur einspurig befahrbar ist. «Ursprünglich stand nach Rücksprache mit dem Kanton die Idee im Raum, den Verkehr nur bergwärts fahren zu lassen», sagt Herzog.

Doch nach intensiven Diskussionen habe sich die Gemeinde entschieden, den Verkehr in beide Richtungen zu ermöglichen. Herzog: «Die Verkehrssituation in der Region – ich denke vor allem an die Schulhausplatz-Baustelle in Baden – ist heute schon angespannt. Wir wollten die Situation mit nur einer Fahrtrichtung nicht zusätzlich verschärfen.» Man werde den Verkehr aber genau beobachten und wenn nötig Anpassungen vornehmen. Höchste Priorität habe die Sicherheit.

Die Bauarbeiten und somit auch die Einschränkungen werden rund sechs Monate, also bis November, andauern. «Das sieht im Moment nach einer langen Bauzeit aus», so Herzog. Gründe dafür gebe es mehrere. So wolle man den «Schiibe»-Anwohnern die Zufahrt, wenn irgendwie möglich, sicherstellen – «die Arbeiten finden also unter Vollbetrieb statt». Zudem befinde sich die Baustelle an einer sehr steilen und engen Stelle, was die Arbeiten natürlich erschwere.

Doch nicht nur für die Bauarbeiter stellt die Situation eine Herausforderung dar. Die ohnehin enge Hertensteinstrasse wird durch die Parkfelder noch enger. «Aus diesem Grund haben wir Tempo-20-Tafeln installiert und werden darauf achten, dass diese Geschwindigkeit auch eingehalten wird», betont Herzog.

Hätte nicht auch die stellenweise sehr holprige Hertensteinstrasse dringend eine Sanierung nötig? Herzog: «Voraussichtlich soll diese im 2019 saniert werden – was dann wahrscheinlich eine Vollsperrung zur Folge haben dürfte.»

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