Nach «Das Supertalent»-Out
Jetzt will sie sich auf ihre eigenen Lieder konzentrieren

Die 16-jährige Alessandra Votta aus Untersiggenthal hatte die «Supertalent»-Jury nach wenigen Sekunden überzeugt – und dennoch hats nicht in die finale Live-Show gereicht. Trotzdem gibt sie nicht auf und sieht das Positive.

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Alessandra Votta bei "Das Supertalent"

Alessandra Votta bei "Das Supertalent"

zvg

Nach einem grandiosen Auftritt, bei dem sie auch Jury-Mitglied Dieter Bohlen überzeugte, musste sie etwas bibbern: Kommt das 16-jährige Gesangstalent aus Untersiggenthal in das Finale von Deutschlands Unterhaltungsshow «Das Supertalent»?

Doch dann bekam Alessandra Votta den enttäuschenden Bescheid aus Deutschland: Die Aargauer Schülerin ist nicht unter den 12 «Supertalent»-Finalisten. Da es dieses Jahr nur ein Finale und keine Halbfinals gab, schafften es nur die wenigsten der Anwärter in die finale Live-Show.

«Ein bisschen enttäuscht bin ich schon, aber es ist nicht so schlimm. Das Leben geht weiter», sagt Votta auf Anfrage.

Diese Erfahrung im Fernsehen habe ihr aber enorm viel gebracht. «Ich bekam viele positive Rückmeldungen von überall und auch mein Youtube-Kanal gewann an Popularität», erzählt sie weiter.

Grosse Ziele

In ihrer Zukunft will die Berufsfachschülerin der Musik treu bleiben. «Ich möchte mich vor allem auf meine selbstgeschriebenen Lieder konzentrieren und auch immer wieder neue Videos auf meinen Youtube-Kanal stellen», sagt Votta.

Später wolle sie ihre eigenen Lieder mit einer Band im Studio aufnehmen und an Plattenfirmen verschicken, um hoffentlich den Durchbruch zu schaffen.

Nächsten Sommer beginnt die Untersiggenthalerin erst mal eine Detailhandelslehre bei einem Zürcher Juwelier. «Hier kann ich eine Berufsmatura machen», sagt sie.

Diese soll ihr den Weg zu ihrem wahren Ziel ebnen: ein Musik- respektive Gesangsstudium.