Stetten
Jugendarbeit in Stetten ist noch im Aufbau

Die Vorbereitungen für den Startschuss der Jugendarbeit in Stetten laufen auf Hochtouren. Ende März wollen sich die Jugendarbeitenden der Fachstelle Mojuro den Stetter Oberstufenschüler vorstellen. Anfang April soll das «Mojuro-Mobil» auffahren.

Erna Lang-Jonsdottir
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DJ’s an einer der erfolgreichen Sportnächte der «Mojouro».

DJ’s an einer der erfolgreichen Sportnächte der «Mojouro».

zvg

Die Jugendarbeitenden der Fachstelle Mojuro – die mobile Jugendarbeit Rohrdorferberg – haben alle Hände voll zu tun. Seit Anfang dieses Jahres hat die «Mojuro» nebst den Trägergemeinden Bellikon, Remetschwil, Niederrohrdorf und Oberrohrdorf auch einen Auftrag in Stetten. Doch dieser muss erst geplant sein: «Wir haben die Arbeit in Stetten zwar aufgenommen, sind aber noch im Aufbau», erklärt Stellenleiterin Sira Keller.

Ende März wollen sich die beiden Jugendarbeitenden Sira Keller und Jonas Werder den Stetter Oberstufenklassen vorstellen. Ein Teil der Vorstellungsrunde wird im Nachbardorf Künten stattfinden, da die erste und zweite Klasse der Stetter Oberstufenschüler dort zum Unterricht gehen.

Anfang April startet dann der «Träffpunkt» auf dem Sportplatz beim Schulhaus. Dazu wird jeden Freitagnachmittag das «Mojuro-Mobil» eintreffen. Das «Mojuro-Mobil» ist mit Spielmaterial und einem kleinen Kiosk mit Süssigkeiten und Getränken ausgerüstet. «Mit dem Mobil können wir in den Gemeinden präsent sein und Kontakte mit den Jugendlichen knüpfen. Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gesammelt», sagt Keller. Erfahrungsgemäss würden sich daraus viele neue Projekte entwickeln. «Zudem entstehen Gespräche zu Themen Freundschaft, Drogen, Sexualität oder Berufswahl», weiss Keller. Durch das Zuhören könne Unterstützung geleistet werden. «Wir stehen unter Schweigepflicht», betont Keller.

Erfolgreich sind auch die Sportnächte, die jeweils zwischen den Herbst- und Frühlingsferien angeboten werden. «Wir verzeichnen an den Sportnächten zwischen 80 und 150 Jugendlichen aus der Region, die am Samstagabend mit ihren Freunden Sport treiben und dabei Musik von den jugendlichen DJ’s hören», weiss Keller.

Am 19. März organisiert die Fachstelle Mojuro einen Workshop. Dazu wurden Gemeinderäte, Schulpflegen und Schulleitungen der Trägergemeinden eingeladen. «Wir wollen herausfinden, wo den Gemeinden der Schuh drückt. Ziel ist es, unser Angebot den Erwartungen anzupassen», sagt Keller.

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