Jugend

Jugendfest Gebenstorf: Schüler bauen Vogelnest aus 10 000 Leisten

Nach sieben-jähriger Pause findet wieder ein Jugendfest statt. Im Frühjahr 2013 startete das siebenköpfige OK mit den Vorbereitungen.

Das Vogelnest ist das Zentrum des Festes und repräsentiert gleichzeitig auch das Motto «Rund und Unrund». Während mehrerer Wochen arbeiteten die Schüler im Werkunterricht an diesem riesigen Nest. Dieses stellten sie aus ungefähr 10 000 Leisten her, welche zugeschnitten werden mussten. Das Nest wurde schlussendlich sechs Meter breit und drei Meter hoch. Als Dekoration bastelten die Schüler Stecknadeln, die denen von Google Maps gleichen. Die «Nadel» besteht aus einem Bambusstock, der «Kopf» aus einer Mischung von Kleister und Papier.

Eines der Highlights wird die Eröffnungsfeier sein: Eine Schülerband wird spielen, Zauberer «Lukky» verzaubert die Schüler und ein «Drumcircle» bestehend aus 150 Djembe, die von Schülern der Mittelstufe gespielt werden. Die Rhythmen werden vorher nicht eingeübt, sondern ein Lehrer spielt sie den Schülern vor. Am Freitag und Samstag sind überall Stände aufgebaut, die von Lehrpersonen betreut werden. Dort müssen die Schüler unter anderem ihr Wissen und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Am Samstagnachmittag findet ein Wettkampf für die Oberstufenschüler statt, bei dem sie sich in zehn verschiedenen Disziplinen mit ihren Mitschülern messen können.

Das Fest für die Oberstufenschüler, welches in der Nacht von Freitag auf Samstag stattfindet, organisierte der Schülerrat. Dieser besteht aus Schülern jeder Oberstufenklasse. Das Fest steht unter dem Motto «Ballon d’Or», wie der Fussballpreis. Die Schüler bastelten mannshohe Pappfiguren mit den Grössen der Fussballwelt. Ein Laufsteg wird aufgestellt und es wird bewertet, wer am besten angezogen ist. Ein DJ sorgt für musikalische Unterhaltung. Dieses Mal haben die Schüler nicht so viel mitgewirkt, wie beim letzten Fest. «Es soll ein Fest für und nicht von den Schülern sein», sagt Martin Meier, OK-Mitglied. «Der Aufwand ist natürlich auch kleiner. Wir müssten die Schüler anleiten bei der Organisation und ihnen zeigen, wie man auf ein Ziel hinarbeitet.» Er finde es jedoch trotzdem gut, wenn man die Schüler einbezieht.

«In Zukunft wollen wir versuchen, alle drei Jahre ein Jugendfest zu organisieren», sagt Meier.

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