Kühle Drinks, Grilladen, Sound und Street-Soccer bei bestem Wetter: Sommerfeeling pur konnte man am Samstagnachmittag beim Schulhaus Hüslerberg in Niederrohrdorf geniessen. Dort hatten Jugendliche zusammen mit der mobilen Jugendarbeit Rohrdorferberg (Mojuro) ein Street-Soccer-Feld aufgestellt und zum Fussball spielen eingeladen.

Daneben bot ein kleiner Imbissstand die Möglichkeit zum Pausieren, und junge DJs sorgten für die Hintergrundmusik.

Von Jugendlichen organisiert

Die Idee entstand, als einige Jugendliche sich darüber beschwerten, dass es parallel zu den Sportnächten der Mojuro im Winterhalbjahr keine ähnlichen Anlässe im Sommer gibt. Daraus entwickelte sich der Plan, nach 2011 zum zweiten Mal einen Street-Soccer-Nachmittag auf die Beine zu stellen. «Im Gegensatz zu 2011 übernahmen die Jugendlichen deutlich mehr Verantwortung für die Organisation.

Der Hauptteil der Planung, Vorbereitung und Durchführung wurde von den acht Jugendlichen aus dem Organisationsteam und deren Helfer übernommen», erklärt Sira Keller, Jugendarbeiterin bei Mojuro. «So konnten sich die Jugendlichen selbst einbringen und den Nachmittag nach ihren Bedürfnissen gestalten.» Die jungen Initianten bauten den Anlass im Vergleich zu 2011 auch aus. So wurde der Betrieb des Street-Soccer-Feldes besser geregelt, und sie sorgten mit Imbissstand, Lounge und Musikanlage auch für Action neben dem Spielfeld.

Kreativ und unternehmenslustig

Das Einzige, was am Samstag in Niederrohrdorf vermisst wurde, waren die Besucher. Die fast 70 Teilnehmer vermochten die Kapazität nicht voll auszulasten, was wohl mit dem Argovia-Fest am selben Wochenende zusammenhängt. «Leider kamen nur wenige Eltern oder Interessierte aus der Gemeinde, um diesen Anlass zu unterstützen», gesteht Sira Keller.

Doch dies trübte die Stimmung keineswegs, und die Kreativität und Initiative der Jugendlichen sorgten dafür, dass auch abseits des Fussballfeldes immer wieder Spiele aller Art ausgetragen wurden. Die Zufriedenheit der Teilnehmer lässt sich mit dem Zitat eines Jungen veranschaulichen, der sich mit den Worten verabschiedete: «Das müsst ihr unbedingt wieder machen. Es war megageil.»