Jungwacht und Blauring Baden organisieren den eintägigen Anlass, um den Filmen von Jugendvereinen oder Schulklassen eine Plattform zu bieten. «Viele interessante und gut gemachte Filme würden sonst nur intern, etwa in Skilagern, gezeigt», sagt Fran Peric vom Festival-OK. Der Goldene Schwan ermögliche den Filmemachern, ihre Werke einem grösseren Publikum zu präsentieren. Der Wettbewerb steht allerdings nicht nur Filmern aus Jungwacht und Blauring offen; Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz können bis Ende Jahr einen Beitrag einreichen.

Fran Peric vom Festival-OK spricht über den «Goldenen Schwan»

Fran Peric vom Festival-OK spricht über den «Goldenen Schwan»

Sie dürfen sich beim Filmen und Schneiden helfen lassen. Eine Jury bewertet die Filme und verteilt in den Kategorien «Freestyle», «99 Sekunden» und «Loch» je einen Goldenen Schwan. An der Abendgala werden zudem ein Publikumspreis und eine Auszeichnung für den besten Schauspieler verliehen.

Vom Krimi bis zur Dokumentation

Die ersten Beiträge haben die Organisatoren bereits erhalten. Wie viele Filme schliesslich am 16. März über die Leinwände einiger Badener Kinos flimmern werden, lässt sich noch nicht abschätzen. 2004 waren es 27 – 2007 bereits 44. «Darunter fanden sich Krimis und Horrorfilme, aber auch Dokumentationen und Beiträge mit versteckter Kamera», sagt Dimitri Flückiger, der als einziges OK-Mitglied schon seit dem ersten Goldenen Schwan 2004 dabei ist.

Flückiger erinnert sich noch gut daran, wie das Festival zu seinem Namen kam: «Durch reinen Zufall.» Im Ausverkauf seien sie auf goldene Vogelfiguren gestossen, die einem Schwan ähnelten und seither als Trophäen dienten. Und so hat auch Baden ein goldenes Tier für besonders gelungene Filme zu vergeben – und steht den grossen Festivals der Welt diesbezüglich in nichts nach.