Wettingen
Junioren können sich endlich einmal international messen

Am dreitägigen Hallenhockey-Turnier kämpften Junioren aus dem In- und Ausland um Tore und Punkte. Erstmals war auch eine Mannschaft aus der Landhockey-Hochburg Holland dabei.

Alexander Wagner
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Hallenhockey-Turnier in Wettingen
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Impressionen vom Hallenhockey-Turnier in Wettingen.
Impressionen vom Hallenhockey-Turnier in Wettingen.
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Impressionen vom Hallenhockey-Turnier in Wettingen.
Impressionen vom Hallenhockey-Turnier in Wettingen.
Impressionen vom Hallenhockey-Turnier in Wettingen.
Impressionen vom Hallenhockey-Turnier in Wettingen.

Hallenhockey-Turnier in Wettingen

Alexander Wagner

In den Weihnachtsferien ging es im Tägerhard in Wettingen alles andere als besinnlich zu und her. Hart aber fair kämpften die Landhockey-Junioren um Punkte und Tore. „Für die Kinder geht es darum, einmal internationale Erfahrungen zu sammeln", erklärt OK-Präsidentin Moni Huber.

„Es wird je länger je schwieriger, dass unsere Mannschaften ins Ausland gehen können. So schauen wir, dass die Teams zu uns kommen", erklärt Huber, die das Turnier zum ersten Mal als Chefin leitete. Dieses Amt hat sie von Andy Trösch übernommen. Dieser hat aber nach wie vor einen wichtigen Anteil daran, kümmert er sich doch um die Sponsoren.

Kleiner Gewinn

Das dreitägige Turnier hat ein Budget von rund 20'000 Franken. Ein kleiner Gewinn für die Kasse von Rotweiss Wettingen ist nur dank der Sponsoren möglich. In vier Kategorien kämpften die Jungs und Mädels aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Petra Renggli «Weil das eine sinnvolle Arbeit ist und mir der Hockeysport sehr viel Spass macht. Ich spiele selber seit ich klein war. Mein Sohn spielt auch Landhockey und würde auch gerne mitspielen. Mein Herz hängt einfach am Landhockey.»
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Christian Wassmer «Weil ich mich für Rotweiss Wettingen und die Junioren einsetzen möchte. Und danach kann ich dann mit einem guten Gewissen immer noch skifahren gehen.»
Daniel Dziemba «Weil ich gar nicht skifahren kann (lacht). Das ist peinlich und ich werde es wohl auch nicht mehr lernen. Aber das hier ist auch mein Job und damit ein Teil meines Berufes. Ich bin Nachwuchsverantwortlicher beim Schweizer Landhockeyverband. Und da ist es wichtig, sich immer wieder einen Überblick zu verschaffen.»
Moni Huber «Weil das Turnier auf dem Programm steht. Für die Jungs und Mädchen ist das viel entscheidender und das wohl wichtigste Turnier in dieser Saison. Und für uns als Eltern war es klar, dass wir hier helfen und unterstützen.»
Barbara Fischbach «Weil wir uns hier als Helfer engagieren. Und zwar die ganze Familie. Das haben wir schon lange zugesagt, trotz des schönen Wetters. Unsere drei Jungs spielen auch Hockey, sind aber noch zu jung um am Turnier selber teilzunehmen.»

Petra Renggli «Weil das eine sinnvolle Arbeit ist und mir der Hockeysport sehr viel Spass macht. Ich spiele selber seit ich klein war. Mein Sohn spielt auch Landhockey und würde auch gerne mitspielen. Mein Herz hängt einfach am Landhockey.»

Die Jüngsten – der Krummstock ist fast so gross wie sie – sind gerade mal 13 Jahre alt. Rotweiss hat sogar noch ein paar noch jüngere Talente an den Start geschickt. Mit gleich vier Teams in allen Kategorien war der Schweizer Rekordmeister vertreten.

Erstmals ein Vier-Nationen-Turnier

Die Vorbereitungen begannen bereits im Hochsommer. Es wird immer schwieriger, genügend Teams zu finden. Zum einen sind es die hohen Reisekosten in die Schweiz, welche immer mehr Clubs abschrecken – viele Vereine in Europa haben immer weniger Geld zur Verfügung.

Zum anderen gibt es das Turnier in Wettingen schon sehr lange, doch es gibt immer mehr Turniere in Deutschland in der Altjahreswoche. Deshalb ist es als grosser Erfolg zu werten, dass erstmals auch eine Mannschaft aus der Landhockey-Hochburg Holland dabei war.

Kontakte knüpfen

Neben dem verbissenen Kampf um Tore und Punkte geht es vor allem darum, die Kontakte zu anderen Hockey-Nationen zu pflegen. „So können wir neue Kontakte knüpfen", erklärt Huber. Und da Rotweiss mit den Fanionteams fast jedes Jahr im europäischen Wettbewerb vertreten ist, kann es nur von Vorteil sein, wenn man sich kennt.

Und natürlich hoffen die kleinen Rotweissen, dass sich auch einmal an ein Turnier nach Deutschland oder Holland reisen können. Spass gemacht schien es auf jeden Fall allen, auch wenn nach einer herben Niederlage der einen oder andere Knirps mal kurz mit den Tränen zu kämpfen hatte.

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