Skulpturenpark

Kann Bruno-Weber-Park gerettet werden? Wermuth hofft auf den Bundesrat

Cédric Wermuth will den Skulpturenpark retten.

Cédric Wermuth will den Skulpturenpark retten.

Der Bruno-Weber-Park soll geschlossen werden. Politiker wehren sich dagegen, SP-Grossrat Martin Christen hat eine Petition lanciert. Nun will SP-Nationalrat Cédric Wermuth am Montag den Bundesrat um Unterstützung bitten.

Vor rund vier Wochen teilte Brigitte Bitterli, kommissarische Stiftungsrätin der Bruno-Weber-Stiftung, mit, dass der Bruno-Weber-Park in Dietikon geschlossen werden muss. Seither besuchen die Leute in Scharen die Wunderwelt des 2011 verstorbenen Dietiker Künstlers.

Der Spreitenbacher SP-Grossrat Martin Christen hat zudem eine Petition lanciert, um den Park zu retten. Unterstützung erhält er von 40 Grossräten.

Sieht der Bundesrat eine Unterstützungsmöglichkeit?

Jetzt kümmert sich auch ein Nationalrat um den Bruno-Weber-Park. Cédric Wermuth will sich in der Fragestunde mit dem Bundesrat am Montag für den Skulpturenpark einsetzen.

In seiner Frage, die der «Aargauer Zeitung» vorliegt, will Wermuth vom Bundesrat wissen, ob dieser bereit ist, die Hand für eine Überbrückungslösung bis Ende 2015 zu bieten. Dies in Zusammenarbeit mit Kanton und Gemeinde.

Und Wermuth will wissen: «Sieht der Bundesrat Möglichkeiten, die Weiterführung des Skulpturenparkes langfristig zu unterstützen?»

Künstler von europäischer Bedeutung

Wermuth argumentiert damit, dass Bruno Weber ein Künstler von nationaler und europäischer Bedeutung sei und er die Schweiz an der Weltaustellung 1992 in Sevilla vertrat. Die Antwort auf seine Frage wird der Badener SP-Nationalrat am Montag erhalten.

Nebst der Petition von Christen und dem Einsatz von Wermuth ist noch ein weiterer Rettungsversuch im Gang. Christen hat auch die Statuten für ein «Komitee zur Rettung des Bruno-Weber-Parks» gegründet. Ein prominentes Mitglied konnte Christen bereits gewinnen: Schriftsteller Franz Hohler ist dem Komitee beigetreten

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