Die Wäscherei des Kantonsspitals Baden (KSB) – inklusive dem Standort Königsfelden – sind in die Jahre gekommen. Und: Sie platzen aus allen Nähten. Neu sollen anstatt täglich 12 Tonnen, 15 Tonnen Wäsche bewältigt werden können. «Mit der Sanierung wollen wir eine bessere Energieeffizienz erzielen und konkurrenzfähig bleiben», sagt Stefan Wey, Leiter Kommunikation/Marketing als stellvertretender Mediensprecher. Ersetzt werde der gesamte bestehende Maschinenpark. Die Waschmaschinen und deren Heiztechnik seien völlig veraltet. «Sie werden mit Dampf betrieben, neu soll eine Erdgasheizung eingesetzt werden.»

Wäschereien unter einem Dach

Wie Wey erklärt, wird am Gebäude auf dem Gelände des KSB selber nichts verändert. «Wir werden innerhalb des Hauses einen Zwischenboden einbauen lassen.» Kosten soll die Sanierung rund 10 Millionen Franken. «Es handelt sich um eine zwingend notwendige und gute Investition.» Mit der Ausstattung durch die neuen Maschinen würden die Prozesse optimiert. Zudem könne kostengünstiger und effizienter gearbeitet werden.

Derzeit werden im KSB und in Königsfelden täglich 12 Tonnen Wäsche gewaschen. Ein grosser Teil davon stammt von externen Institutionen: «Das Kantonsspital Baden wäscht für Kliniken in der Region, aber auch für Betriebe ausserhalb des Kantons», erklärte der Mediensprecher des KSB im DRS Regionaljournal AG/SO. Konkret: «Im KSB wird auch die Wäsche des Kantonsspitals Aarau und diejenige der Psychiatrischen Dienste Aargau verarbeitet. Hinzu kommen zahlreiche weitere industrielle und gastronomische Institutionen», führt Wey aus.

Am Standort beim KSB sind etwa 40 Personen beschäftigt. «Ziel ist, bis 2013 die Wäschereien KSB und Königsfelden zusammenzulegen», sagt Wey. Entlassungen werde es keine geben. «Insgesamt arbeiten dann 60 Personen in der neuen Wäscherei.» Die Bauarbeiten beginnen diesen Sommer und werden voraussichtlich per Ende 2013 abgeschlossen sein.