Baden-Dättwil

Kantonsspital Baden: Kinderwünsche werden nun im Täfernhof wahr

Das neue Kinderwunschzentrum im Täfernhof an der Mellingerstrasse wurde am Mittwoch Abend eröffnet. Das Zentrum wurde aus dem Kantonsspital Baden ausgelagert, hat aber immer noch Zugriff auf dessen Geburtsklinik.

Die Fortpflanzungsmedizin des Kantonsspitals Baden (KSB) wurde ausgelagert. Das Kinderwunschzentrum im zweiten Stock des Täfernhof erstrahlt in modernem Design und grosszügigem Schnitt. Nach den Reden durften die Anwesenden, darunter einige Politiker und viele Ärzte, die neuen Räumlichkeiten bestaunen.

Für kinderlose Paare will man so, neu ausserhalb des KSB einen Ort schaffen, an dem Intimität, Privatsphäre und Nähe gewährleistet werden, erklärte Chefarzt Michael Hohl in seiner Ansprache. Weiterhin solle das KSB als Partner des Instituts fungieren.

Dieter Keusch, CEO des Kantonsspitals Baden sagt in seiner Rede: «Das Kinderwunschzentrum ist ein Pioniermodell mit professioneller Infrastruktur. Mit dem Kantonsspital in unmittelbarer Nähe verfügt man über Erfahrung durch einen unterstützenden Partner.» Konkret heisst das: Das Kinderwunschzentrum hat durch das KSB Zugang zu einer kompetenten Geburtsklinik.

Arzt Mischa Schneider zeigte die Vorteile des Zentrums auf: Das neue Embryologielabor ist ein Reinraum, eine möglichst keimfreie Zone, ausgestattet mit den neusten Techniken und erfülle die höchsten Qualitätsansprüche. «Die verbesserte Luftqualität durch die 50 Quadratmeter grosse Luftfilteranlage, der Überdruck und die Keimfreiheit sollen eine bessere Entwicklung der Embryonen gewährleisten.»

Die Laborparameter werden mittels Gebäudeleittechnik (GLT) überwacht. Die Qualitätszahlen können monatlich und quartalsweise ausgewertet werden. «Das Ziel sind zufriedene Paare», sagt Schneider.

Zum Abschluss sprach Gynäkologin Cornelia Urech-Ruh und erklärte: «Das Therapieangebot bleibt gleich wie zuvor am KSB, nun gibt es eine ganzheitlichere Betreuung und persönliche Ansprechpartner.» Dies sei auch zurückzuführen auf die neue Ärztehotline. Die ersten Paare wurden bereits im neuen Kinderwunschzentrum betreut.

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