Es ist das erste Spiel nach der Winterpause. Doch das Testspiel am Freitagnachmittag gegen den FC Biel kann der FCZ nicht auf heimischem Rasen austragen. Grund: Der Fussballclub kann die hohen Auflagen der Stadtpolizei Zürich nicht erfüllen.

Diese fordert laut Angaben des FCZ ein Sicherheitsdienst, kanalisierte Einlasszugänge und eine Sektorentrennung – für ein Testspiel auch auf einem Nebenplatz einer Sportanlage in der Stadt. «Wir haben in ganz Zürich kein geeignetes Stadion gefunden», erklärt Patrick Lienhart, Medienverantwortlicher des FC Zürichs gegenüber der az und bestätigt eine Meldung der «Neuen Zürcher Zeitung».

Dass im Winter viele Natur-Rasenplätze wegen Kälte und der daraus resultierender Schäden geschlossen sind, könnte die Suche erschwert haben.

Baden hat Infrastruktur und Kunstrasen

Der FC Zürich musste das Spiel vom Mittwoch absagen. Es findet am Freitagnachmittag in Baden im Stadion Esp statt – ohne Zuschauer. Rund 200 Fans – damit rechnete der FCZ aufgrund Erfahrungswerten – müssen zu Hause bleiben. «Die Infrastruktur in Baden ist sehr gut», gibt Lienhart an. Sicherheitsmassnahmen, um die Zugänge zu schliessen, bestehen. Der Match wird auf Kunstrasen ausgetragen.

Ob in Zukunft also vermehrt mit FCZ-Spielen im Aargau zu rechnen ist? «Nein, das ist nicht unser Ziel. Wir wollen künftig wieder auf Zürcher Boden spielen», bekennt Lienhart. Dazu wolle der FCZ das Gespräch mit der Polizei suchen. Diese gibt laut dem Online-Portal von «20 Minuten» das Hooligan-Konkordat als Grund für die strengen Auflagen an.