Limmattal
Kein interkantonaler Polizeiverbund möglich

Spreitenbach prüfte eine polizeiliche Zusammenarbeit mit Dietikon über die Kantonsgrenze hinweg, wurde aber zurückgepfiffen. Die Idee einer Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Dietikon wird nicht weiter verfolgt.

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Limmattaler Zeitung

Die Idee einer Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Dietikon wird nicht weiter verfolgt. Der Kanton Aargau hat dies gemäss Spreitenbachs Gemeindepräsident Josef Bütler für nicht machbar erklärt. Was hingegen funktioniert: Die Gemeinde Wettingen plant nun mit den Limmattaler Partnergemeinden Bergdietikon, Spreitenbach, Neuenhof, Würenlos und Killwangen eine polizeiliche Zusammenarbeit namens «Regionalpolizei Wettingen-Limmattal».

Das Ziel der Zusammenarbeit ist die Nutzung von Synergien und insgesamt geringere Kosten. Ein weiteres Ziel ist es die Polizeidichte zu erhöhen. So verlangt es auch der Kanton in seinem Polizeigesetz.

Polizei wäre an zwei Orten präsent

Für Josef Bütler sprechen noch andere Gründe für eine Zusammenarbeit. «Durch das grössere Korps wird die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal ein sehr attraktiver Arbeitgeber.» Und: Die künftige Polizei sei in der Lage, sämtliche Aufgaben – auch kriminalpolizeiliche – selber zu erledigen.

Bütler räumt ein, dass Spreitenbach auch andere Varianten geprüft habe. «Wir haben gar den Blick über die Kantonsgrenze nach Dietikon gewagt, doch der Kanton hat gesagt, dass das nicht gehe.»

Wenn die Wettinger Gemeindeexekutive an seiner nächsten Sitzung (8.September) grünes Licht gibt und auch die Gemeindeversammlungen der Partnergemeinden dem Vertrag zustimmen, tritt er 2013 in Kraft. Das Polizeikorps soll dann bis 2017 von 32 auf 37 Mitarbeiter aufgestockt werden. Die Polizisten werden mit zwei Posten in Wettingen (Hauptsitz) und Spreitenbach präsent sein. (mru/az)

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