Bruno Weber Park

Keine Chance für den Park: Klare Absage auch vom Bundesrat

Weber vertrat die Schweiz sogar an der Weltausstellung 1992 in Sevilla.

Weber vertrat die Schweiz sogar an der Weltausstellung 1992 in Sevilla.

Cédric Wermuth hat sich gestern beim Bundesrat für den Bruno-Weber-Park eingesetzt. Der Badener SP-Nationalrat wollte wissen, ob der Bundesrat für eine Überbrückungslösung bis Ende 2015 sorgen kann.

Wermuth, der in der Fragestunde krankheitshalber fehlte, wollte wissen, ob es Möglichkeiten gebe, die Weiterführung des Skulpturenparkes langfristig zu unterstützen. Denn Weber sei ein Künstler von nationaler und europäischer Bedeutung, der die Schweiz sogar an der Weltausstellung 1992 in Sevilla vertrat.

Die künstlerischen Verdienste für die Schweiz und die Einzigartigkeit des privatrechtlich organisierten Parkes anerkennt der Bundesrat durchaus. So würde auch er es begrüssen, wenn eine Lösung für den Erhalt des Skulpturenparks gefunden werden könnte.

Aber: Die Unterstützung von kulturellen Institutionen Dritter sei für die Periode 2012-2015 im Rahmen der geltenden Kulturbotschaft bereits festgelegt. «Eine darüber hinaus gehende Unterstützung durch den Bund ist – auch als Überbrückungslösung – nicht möglich.» Der Bundesrat geht noch weiter: So sei auch nicht geplant, in der Kulturbotschaft 2016-2019 die Auswahl der Finanzhilfeempfänger zu ändern. (EDI)

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