Baden

Keine Lösung für das Abfallproblem am Ölrainbord

Bierdosen, Dönerboxen und Papiertüten von McDonalds – der Fussgängerweg, der vom Bahnhofplatz an die Limmat führt, bietet keinen schönen Ausblick. Schon einiges wurde gegen das Abfallproblem unternommen, langfristig hat aber noch nichts geholfen.

Der Abfall stamme vor allem von Personen, die auf dem Bahnhofplatz trinken oder essen, sagt Thomas Stirnemann, Leiter des Werkhofes Baden. Einige würden danach achtlos ihren Abfall über das Geländer in den Wald hinunter werfen.

«Der Werkhof bemüht sich täglich, die Stadt sauber zu halten.» Der Randbereich des Weges, der vom Bahnhofplatz an die Limmat führe, werde etwa ein Mal pro Woche vom Abfall befreit. Mindestens zwei Mal im Jahr werde das gesamte Gelände gereinigt. Letztes Jahr hat dabei auch eine Schulklasse geholfen. «Bei einer grossen Räumung füllen wir etwa 25 110-Liter-Säcke», sagt Heinz Ryser, technischer Mitarbeiter des Werkhofes Baden. Schon kurze Zeit nach der Räumung sähe es aber wieder gleich aus wie vorher.

Um die Müllhalde einzudämmen, sei schon einiges unternommen worden. Vor einem Jahr fand eine schweizweite Littering-Aktion statt: Passanten wurden auch in Baden auf das Abfallproblem aufmerksam gemacht. Auch Plakate gegen Littering wurden schon aufgestellt – vergebens. Weitere Massnahmen werden auch in diesem Jahr ergriffen, um dem Littering ein Ende zu setzen.

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