Killwangen
Killwangen: Die Gemeinde darf mitverdienen

Als eine der wenigen Gemeinden führt Killwangen die Mehrwertabschöpfung auf Bauland ein. Die Gemeinde hat dem notwendigen Reglement zugestimmt.

Dieter Minder
Drucken
Teilen
Bahnhof Killwangen Spreitenbach.

Bahnhof Killwangen Spreitenbach.

Wenn eine Landparzelle ein- oder aufgezont wird, steigt ihr Wert. «An diesem soll sich die Gemeinde mit 25 Prozent beteiligen und wir wollen verhindern, Bauland gehortet wird», sagte Gemeindeammann Alois Greber. Mit 46 gegen 39 Stimmen folgte die Gemeindeversammlung nach einer kurzen Diskussion diesen Überlegungen. Ein Votant bezeichnete die Mehrwertabgabe als Strafsteuer. Insgesamt erwartet der Gemeinderat aus der Mehrwertabschöpfung rund 2 Millionen Franken. Voraussetzung ist aber, dass mit dem Grundeigentümer zusätzlich ein Vertrag abgeschlossen wird.

Mit grossem Mehr wurde das Budget 2013 genehmigt. Es basiert auf einem gleichbleibenden Steuerfuss von 105 Prozent. Dieser sollte der Gemeinde Steuereinnahmen von rund 5,18 Millionen Franken einbringen. Gemeinderat Werner Scherer wies in seinen Ausführungen besonders auf die stark steigenden gebundenen Ausgaben hin. Sie führen dazu, dass der Nettoaufwand rund 4,92 Millionen Franken steigen wird.

Aktuelle Nachrichten