Mittwochabend, es ist 20 Uhr als Gemeindeammann Alois Gerber die 108 Stimmberechtigten aus Killwangen begrüsst. Bereits eine Stunde später treten die ersten Besucher der ausserordentlichen Gemeindeversammlung den Heimweg an. Das beinahe einzige Traktandum der ausserordentlichen Gemeindeversammlung – Die Gesamtrevision der Nutzungsplanung – wurde ohne Diskussionen genehmigt. Der Entscheid steht unter dem fakultativen Referendum.

Die Revision sieht neben vielen Vereinheitlichungen von Zonennamen einzelne Einzonungen am Ortseingang West und mehrere Einzonungen im Dorfkern vor. Zudem soll im unteren Dorfteil, also nahe der Zürcherstrasse, verdichteter gebaut werden können. Mit diesen Massnahmen will Killwangen seine Einwohnerdichte in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren von 56 auf 61 Einwohner je Hektar erhöhen.

Seit 2008 arbeitete die Planungskommission an der Gesamtrevision. Durch das Inkrafttreten des neuen Baugesetzes 2010 sah sich die Planungskommission mit neuen Anforderungen konfrontiert. An der Sommergmeind 2011 beantragte sie einen Nachtragskredit von 130 000 Franken, der bewilligt wurde. 2013 war die Vorprüfung der Revision durch den Kanton abgeschlossen.