Zu Beginn sah noch alles nach einem Schaulaufen des favorisierten Tabellenzweiten aus – bis ein gegnerischer Spieler bei einer unglücklichen Badener Abwehraktion flach auf den Rücken knallte und sichtlich mitgenommen neben dem Spielfeldrand gepflegt werden musste.

Der mehrminütige Unterbruch setzte dem Badener Spielfluss ein jähes Ende: Plötzlich wollte nichts mehr richtig gelingen, und Ballverlust folgte auf Fehlwurf. Mit einer 10:7-Führung ging Städtli in die Pause.

Berauschend ging es auch in der zweiten Halbzeit nicht weiter. Baden vermochte sich ein wenig zu steigern, aber nicht wirklich abzusetzen und investierte etwas gar viel Energie in die kritische Würdigung von Entscheiden des Schiedsrichters.

Steffisburg kämpfte tapfer und mit viel Herz, aber allzu oft ohne zählbaren Erfolg. Zum einen trieb die agile Badener Defensive die Berner Oberländer Mal für Mal ins Zeitspiel, zum anderen lief Torhüter Marco Wyss zu grosser Form auf. Dank des Sieges belegt Städtli Baden weiterhin Platz 2 in der Tabelle. (AZ)