Baden
Klatschbase Klingelfuss und Torwächter Silberysen halten ihren Cordula-Schwatz

Lesen Sie hier den ganzen Cordulaschwatz.

Roman Huber
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Cordulafeier am 24. Oktober 2018.
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Cordulafeier am 24. Oktober 2018.
Cordulafeier am 24. Oktober 2018.
Cordulafeier am 24. Oktober 2018.
Die acht Geehrten an der Cordulafeier am 24. Oktober 2018.
Cordulafeier am 24. Oktober 2018.
Die acht Geehrten an der Cordulafeier am 24. Oktober 2018.
Cordulafeier am 24. Oktober 2018.
Cordulafeier am 24. Oktober 2018.
Der neue Brödlimeister Niklaus Merker.
Die diesjährige "Miss Cordula" hiess Chantal Zehnder.
Torwächter Silberysen.
Herold Reto von Rotz mit der neuen "Miss Cordula" Chantal Zehnder und dem Brödlimeister Niklaus Merker.
Brödlimeister Niklaus Merker und "Miss Cordula" Chantal Zehnder.
Torwächter Silberysen.
Cordulafeier am 24. Oktober 2018.
Frau Klingelfuss.
Cordulafeier am 24. Oktober 2018.
Brödlimeister Niklaus Merker.
Frau Klingelfuss.
Cordulafeier am 24. Oktober 2018.
Herold Reto von Rotz.

Cordulafeier am 24. Oktober 2018.

Alex Spichale

Frau Klingelfuss: (Silberysen läutet) Herr Gott, wer lüütet denn jetzt scho wieder (genervt)?

Torwächter Silberysen: Hallo, Frau Klingelfuess, ich bin ́s, de Silberyse (fröhlich, dann besorgt)! Was isch denn ine über d Läbere gkroche? – Ou, händ Sie scho de Neuschti ghört?

FKl: Jojo, Herr Silberyse. Ich finds eifach verruckt. De Metzger Müller isch scho wieder bim Stadtturm blitzt worde.

TSi: Jä no, sälber gschuld. – Hoffentli wird aber jetzt s Fleisch bi ihm nid türer!

FKl: Also ich find, dass d Polizei bim Müller scho es Aug hetti chönne zuetrucke.

TSi: Goht doch nid. Gsetz isch Gsetz und Buess isch Buess!

FKl: Wenigschtens en Rabatt chönnteds ihm gäh. Wohrschiinlich het ́s ihm pressiert und er isch halt durs Tor dure. Ich han nach de letschte Biicht zwöi Vaterunser und Gegrüsst-seist-du-Maria weniger bätte, als de Pfarrer gseit het, wills pressiert het.

TSi: Frau Klingelfuess: Wo chämti d Stadt Bade ane, wenn ́s Buesse plötzli würded allne erloh?

FKl: Jo das meini au nid. Aber handcherum chönnts i de Niklausstieg überall anebrünzli, ohni dass es en Buess git.

TSI: Do händ Sie au wieder Rächt. Es isch würkli efang gruusig a teilne Orte i de Stadt inne.

FKl: Drum zügle n ich bald us de Stadt use.

TSi: Jo wohär au! Wo ane denn? In Kappi abe, oder in Meierhof use? Oder öppe i di neu Überbouig im Belvédère obe?

FKl: Also sicher nid uf Protzenalp. – Neinei, wohrschiinli weg vo do. Sit Bade im Städte-Ranking so wiit hindere gfalle n isch . . .

TSi: ... jetzt höred Sie mir aber mit dene blöde Rankings uuf. Das isch doch eifach en zufällige, erfundene Mischt.

FKl: Herr Silberyse, Sie händ viellicht nid mit übercho, dass d Stadt Aarau im Ranking Bade schon lang überholt het.

TSi: Mag sii im Städte-Ranking. Im Fuessball isch es bald umgekehrt, wenn d Aarauer so wiiter tschuttet, sind s im nöchschte Johr i de 1. Liga unde.

FKl: Es goht nid ums Tschutte! Jetzt het sogar Wettige d Stadt Bade im Städteranking überholt!

TSi: Halt, das goht gar nid! Es Dorf chan doch nid im Städteranking mitmache.

FKl: Wettige chunnt jetz en Altstadt über!

TSi: Do gits mir öppis, Frau Klingelfuss. Wettige und en Altstadt. Stelled s die denn uf d Chloschterhalbinsle?

FKl: Neinei. So heisst s neue Alterszentrum i de Langächer usse.

TSi: Denn schriebed s dänk Altstatt mit zwöi «t» - und s heisst «alt statt jung». Öb sich d Bewohner über de Name freued?

FKl: Herr Silberyse, Wettige hett sich gmacht. Sogar de Reto Schmid isch mit Form und Wohne uf Wettige züglet . . .

TSi: ...und hett a de Landstross es Gsundheitszentrum für Schlof-Ergonomie eröffnet!

FKl: De hett ebe gmärkt, dass z Wettige öppis lauft.

TSi: Genau, «Wettingen, da wo Baden boomt.» Äh nei, s heisst jo «Dättwil», wo Bade boomet. – Also ich weiss scho, wieso de Schmid uf Wettige zoge n isch. D Konkurrenz isch vill z nöch gsi in Bade.

FKl: Wie meined Sie denn das?

TSi: Will s scho im Stadthuus es Gsundheitszentrum für Schlof-Ergonomie git!

FKl: Her Silberyse, ziehnd Sie jetzt wieder über de Stadtrat her?

TSi: Nei, wieso denn? De Geri Müller isch jo nümm debi. Er sig jetz bi sinere Firma als Berater tätig.

FKl: Und de Firmesitz sigi au nümm im Stadthuus, seit mer. Guet, echli Berotig würd im Stadtrot nüt schade. A de guete Idee fehlt s jo echli. Was meined Sie eso, Herr Silberyse?

TSi: Jo guet, die vo de Sandra Kohler mit ere eigne Stadt-Währig, find ich super.

FKl: Do das Krypto- und Bitcoin-Zügs - das isch doch alles Humbug!

TSi: Sie verschtönd do glaub zwenig, Frau Klingelfuess. Es goht um e richtigi Badener Währig. Also zum Bispill: Ich gohne in Manor und zahle det mit Salatchöpf vom Obrist in Dättwil.

FKl: Und wenn s Ihne wänd mit Badener Stei usegäh – Sie wo jo Schoggigs nid gern händ?

TSi: Dänn säg ich eifach, ich het s lieber flüssig und nimm s in Müllerbier.

FKl: Das isch doch en Schnapsidee . . .

TSi: ... en Brönnte vom Humbel würdi natürli au nee!

FKl: Nei, jetzt ernschthaft, Herr Silberyse. De Stadtrot isch scho nonig so in Schwung, wie mer ́s erwartet hetti. Also emol abgseh vom Schneidi sinere neue Friise. So richtig hindere geschtrählet!

TSi: So isch er grüschtet für de Gägewind im Iiwohnerrot. Dass er d Badener Fahne no vor sim Amtsaatritt uf em Schloss Stei het wieder lo ufzieh, mues mehr aber im Schneidi z guet halte!

FKl: Aber süscht händs im Stadtrot nonig vill chönne ufzieh, die siebe. – Wie chunnt das ächt erscht use, wenn s denn nur no föif sötted sii!

TSi: Also z beniide sind s jo sicher nid. Die händ das Johr einiges z ghöre übercho!

FKl: Säged Sie nüt, Herr Silberyse! Wenn ich nur ans Schuelprovisorium uf de Ländliwiese dänke.

TSi: Das isch es rächts Gstungg i de Pause mit so villne Goofe.

FKl: Jetzt müends au no im Grabe unde es wiiters Provisorium ufstelle, will d Schüelerzahle i de Innestadt so wachse.

TSi: Jesses Gott, und was wird us em Füdlibürger, wenn s dä dete nümm chönt verbrönne?

FKl: Mached Sie sich kei Sorge, Herr Silberyse, de Ramsy als Brödlirot im Stadtrat het scho deför gsorgt, dass d Spanischbrödlizunft no gnueg Platz für d Verbrönnig het.

TSi: Und suscht mues mer en halt künftig recycle statt verbrönne!

FKl: Wie d Gummipneu vo de städtische Fahrzüüg, wo s bim Schuelhuusplatz ufenander gstaplet händ.

TSi: Säged Sie nüt so öppis, Frau Klingelfuess. Das isch de Stack! D Kunscht am Bau für de Schuelhuusplatz.

FKl: Das sell Kunscht sii? Also eifach echli Gummi drüber tue – das chan jo fascht jede Maa ... – Mer gfalled d Badzimmerplättli i de Fuessgängerebene unde scho vill besser als dä Chabis.

TSi: Gummi ... nid Chabis, Frau Klingelfuess. Es bruucht halt chli Verständnis für die moderni Kunscht.

FKl: Also wenn d Stadt für Settigs so vill Gäld uusgit und denn muess d Stüüre n ufe tue, langed mis Verständnis würkli nid.

TSi: Frau Klingelfuess. Das mer mit de Stüüre ufetue, wüssed mir scho lang.

FKl: Jo guet, aber mer mer händ jo wieder en guete Stüürzahler übercho, und erscht no vo Wettige.

TSi: Wer meined Sie denn?

FKl: De Kik Gläser – de Adi Meyer het ihm schiint s en neui Villa i de Burghalde bout.

TSi: Guet, aber das länged no lang nid. Die neue Schuelhüüser choschtet d Stadt en Huufe Gäld.

FKl: Sie säged s. Und s Kurtheater, wo s saniered und umboued . . .

TSi: ... und d Wettiger, die Giiznäpper, wo nümme wänd dra n ane zahle!

FKl: Viellicht sött mer de Adrian Schoop frooge, öb d Turgemer deför en Batze biistüüred. – He jo, bi dene Avance wo n er Bade ständig macht! De wott jetz sogar in Nationalrot.

TSi: Was isch das scho! Mer händ de Thierry Burkart und Mary Binder und jetzt nop d Ruth Müri wo in Ständerot wänd.

FKl: Also für d Binderi passt s grad. Aber de Thierry, isch de nid chli zu jung für is Stöckli? Guet, de Wermuth wott jo au.

TSi: De isch scho immer en Früehriife gsii.

FKl: Aber bis zu de nationale Wahle duuret s jo no chli. Zerscht chunnt no d Wiehnacht.

TSi: Und no vorhär d Bundesrotswahle, und nach de Wiehnachte denn d Fasnacht. – Z Bade lauft au suscht einiges. De Schuelhuusplatz isch saniert und iigweiht samt em Bustunnel.

FKl: Und uf em Postareal tuet sich au öppis.

TSi: D Villa Schnebli händ s efangs abgrisse – das hätt mir nid dörfe zueloh.

FKl: Do het d Stadt Bade wieder emol im Bauherr de roti Teppich uusgrollt.

TSi: Guet sind s jetzt i de Bäder unde mit Volldampf dra.

FKl: Und d Spanischbrötlibahn loht de Stadtrot glaub doch nid verschrotte. - Wüssed Sie was, Herr Silberyse? Am Änd sind mir bald wieder ...

TSi: ... vor Wettige im Städteranking.

FKl: Genau, villicht au vor Aarau! Und das mit em Zügle überleg ich mir nomol.

TSi: Unbedingt – mit wem wett ich denn suscht uf minere Tour no es Schwätzli ha. – Ou! Das isch hüt wieder chli länger worde. Ich muess, Frau Klingelfuess. Guet Nacht!

FKl: Guet Nacht, Herr Silberyse. - ... die Manne, wenn die mol is Schwätze cho sind ...!

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