Mellingen

Klein aber fein, gemütlich und eine gute Stimmung

Das Gassenfest war während vier Tagen ein Publikumsmagnet. Am Schluss wurden die Pontoniere, die vom Eidgenössischen kamen, empfangen. Wo man auch hinsah und nachfragte, das Fest kam gut an.

«Klein aber fein, gemütlich und eine gute Stimmung»: So umschrieb Mona Fraefel aus Fislisbach das Gassenfest in Mellingen, das sie am Samstag besucht hatte. Nebst irischen Klängen hatte sie sich auch das Konzert von AZton zu Gemüte geführt. «Jetzt weiss ich endlich, wer die sind», sagte sie lachend. Nicht nur auf der Hauptbühne auf dem Kirchplatz wurde jeweils für fetzige MellingeUnterhaltung gesorgt, sondern auch in vielen Beizen. Der Gewerbeverein hatte sich für seinen Biergarten eine spezielle Attraktion zugelegt – einen «Hau den Lukas». Davon wurde unüberhörbar rege Gebrauch gemacht.

Der Sonntag startete besinnlich

Im «Gadä»-Beizli konnte sich Gross und Klein im Kuhmelken versuchen - an einer Attrappe versteht sich. Und in der Fajita-Bar «Flying Shuttle» durfte man Federbälle «versenken». Auch an die Kleinen wurde gedacht. Sie konnten sich als Schmetterling oder Löwe schminken lassen, durften Tierballone in Empfang nehmen und bis zum Abwinken Popcorn essen. Auch Büchsen werfen, Schiffchen fischen oder Nägel einschlagen erfreuten das junge Publikum. Und alle Ritter und Prinzessinnen konnten sich ihr eigenes Schwert und ihren eigenen Zauberstab basteln.

Der Sonntag startete besinnlich, mit einem ökumenischen Gottesdienst. Danach wurden die Gaukler und Strassenkünstler wieder losgelassen, die mit ihrem bunten Treiben für Wirbel in den Gassen sorgten. Für eine Unterhaltung der besonderen Art waren 17 Primarschüler besorgt, die als mittelalterliche Gaukler verkleidet selbst geschriebene Mellinger Sagen vortrugen. Auch am Sonntag umrahmten Musikvereine und Bands das Programm.

Während des Jugend- und Gassenfests konnte zudem die Ausstellung «Schule Mellingen – vom Mittelalter bis heute» besichtigt werden. 750 Jahre Schulgeschichte werden im Ortsmuseum Mellingen präsentiert. Unter anderem laden alte Dokumente, Fotos, Schulhefte, Landkarten zum Schmökern ein.

Das Fest kam allseits gut an

Den Schlussakt der viertägigen Festivitäten bildete der Fahnenempfang der Pontoniere, die gerade vom Eidgenössischen Pontonierwettfahren zurückgekehrt waren. Wo man auch hinsah und nachfragte, das Fest kam gut an – auch wenn sich das Wetter nicht immer von seiner besten Seite zeigte.

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