Knapp hundert Kinder im Alter von fünf bis sechzehn Jahren brachten das komplett ausverkaufte ThiK in Baden beinahe zum Bersten, mit Sicherheit aber zum Kochen und zauberte den anwesenden Gästen Tränen der Rührung auf die Wangen. Das Publikum, die Leitung des ThiK sowie die Lampefieber-Crew waren sich an der Derniere einig: Die Kinder waren mit viel Herzblut und totalem Engagement dabei und sind dabei teilweise über sich hinausgewachsen; eine emotionsgeladene Vorstellung.

In rascher Abfolge orchestrierten Simona Hofmann und ihr Team tanzende Plüschtiere, Tetris-Akrobatik, einen Tagebuch-Monolog, Horrorpuppen und eine Vielfalt an humorvollen Clownerie-Szenen. Obwohl die Gruppe der kleinen KünstlerInnen vor allem aus Mädchen besteht, kamen auch die Knaben bei der Aufführung nicht zu kurz. Wie viel Spass sie während den Proben ihrer Terminator-Szene hatten, steht ausser Frage. «Für unsere Inszenierung achten wir stark darauf, was die Kinder bewegt, sie beschäftigt und was sie uns anzubieten haben zum geplanten Thema», erklärt Annina Sonnenwald.

Ballett-Mädchen von Christina Szegedi gastierten als synchrone Aufziehpuppen und Daniel Liauw berührte mit seinen musikalischen Kompositionen, wie dem initialen «Planet ICH»-Song «das isch eusi Welt». Geprobt wird jeweils in Baden und Windisch. «Wir hoffen, uns noch zahlreiche Jahre über strahlende Gesichter von Gross und Klein im ThiK freuen zu dürfen», so Franziska Biedermann und Simona Hofmann vom Lampefieber Team. (AZ)